Ingenieuramt

Abwasser | Gewässer

Stadtentwässerung


Beispiel einer Grundstücksentwässerung Abwasserkanalrohr mit Ratte Überschwemmter Kellerwaschraum
Entwässerungsgebühren - Möglichkeiten zu sparen Kanalkataster Mann steht vor einem Wegweiser

Ihre private Grundstücksentwässerung

Schaubild einer Grundstücksentwässerung inklusive Rückstausicherung


Das Abwasser gelangt über die private Grundstücksentwässerungsanlage in den öffentlichen Kanal.

Nachfolgend Informationsblätter mit Tipps und Hinweisen zu Ihrer privaten Grundstücksentwässerungsanlage:


  • Regelpläne/ Anschlussrichtlinien für den Anschluss von Grundstücksentwässerungsanlagen an das öffentliche Entwässerungssystem: 
  1. öffentliches Trennsystem, Regelplan (PDF)
  2. öffentliches Mischsystem, Regelplan (PDF)
  3. öffentliches Mischsystem zukünftig Trennsystem, Regelplan (PDF)

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Zustands- und Funktionsprüfung privater Abwasseranlagen

 

Rohr (innen) mit Ratte

 

 








Anforderungen an private Abwasserleitungen im Erdreich oder
unterhalb der Bodenplatte
sind im Landeswassergesetz (LWG) NRW
in Verbindung mit dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) festgelegt.

Konkret regeln die §§ 56, 58 und 59 LWG die Anforderungen an Abwasserleitungen.

Zum § 59 hat das Land NRW eine Rechtsverordnung erlassen.
(Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen)

In der Rechtsverordnung wird Art und Umfang der sogenannten Funktionsprüfung
für private Abwasseranlagen geregelt.

Eine verbindliche Funktionsprüfung von Bestandsleitungen im Sinne
des o.g. Erlasses ist im Wesentlichen in Wasserschutzgebieten erforderlich.

Auf Gladbecker Gebiet befindet sich ein Wasserschutzgebiet im Zweckeler Norden.
(nördlich der Tunnelstraße und Redenstraße)


Nachfolgend die Fristen zur Funktionsprüfung:

Zustands- und Funktionsprüfung privater Abwasserleitungen für die Fortleitung von:

Fristen                             

_______________________________________________________________

häuslichem Abwasser im Wasserschutzgebiet

erstmalige Prüfung    

 

 

Errichtung vor dem 01.01.1965
Errichtung nach dem 01.01.1965

bis zum 31.12.2015
bis zum 31.12.2020

 

 

industriellem oder gewerblichem Abwasser im Wasserschutzgebiet

erstmalige Prüfung      

 

 

Errichtung vor dem 01.01.1990
Errichtung nach 1990

bis zum 31.12.2015
bis zum 31.12.2020

Für private Abwasserleitungen, die nach dem 01.01.1996 nachweislich auf Zustand und Funktionsfähigkeit geprüft wurden, ist keine erneute Erstprüfung erforderlich.

industriellem oder gewerblichem Abwasser außerhalb vom Wasserschutzgebiet

erstmalige Prüfung        


festgelegte Anforderungen in einem Anhang der Abwasserverordnung


bis zum 31.12.2020


Für die anderen bestehenden privaten Abwasserleitungen außerhalb von Wasserschutzgebieten gibt es keine gesetzliche Frist für die Erstprüfung.

Jedoch gilt, jeder der eine private Abwasserleitung betreibt, ist verpflichtet, ihren Zustand und ihre Funktionsfähigkeit zu überwachen (§ 61 Wasserhaushaltsgesetz).

Beim Neubau oder wesentlicher Änderung von privaten Abwasserleitungen (im oder außerhalb vom Wasserschutzgebiet), sind diese vom Eigentümer unverzüglich auf deren Zustand und Funktionsfähigkeit zu prüfen.

Ansprechpartnerin ist Frau Ute Glaser unter Telefon 02043/99 2300. Alternativ das Sekretariat des Ingenieuramtes Telefon 02043/99 2507.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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Abwasser im Keller


Keller überflutet



Wasser im Keller, was nun?

Erste-Hilfemaßnahmen:

      - Strom abstellen!

     - Wasser abpumpen
       (siehe nachfolgend : Die richtige Ausrüstung bei Hochwasser im Keller)
       (Mit dem Abpumpen erst beginnen, wenn kein Wasser nachlaufen kann)

     - Schaden dokumentieren

     - Schaden der Versicherung melden

     - Aufräumen, Keller säubern

     - Ursachenforschung betreiben (eventuell einen Fachmann hinzuziehen)
       z.B. fehlende Rückstauklappe,
       undichte Kellerwände, Kellerfenster,
       falsch angeschlossene Regenwasserleitungen.

     - Kellerräume trocknen
       (eventueller Einsatz eines elektrischen Trocknungsgerätes)



Wie schütze ich mein Gebäude vor Überflutung bei starken Regenfällen?
                                                                                     (Flyer 4/4)

Vier Fragen die Sie sich stellen sollten:

1. Habe ich in meinem Gebäude eine Rückstausicherung?

     Jeder Eigentümer muss sich gemäß der Entwässerungssatzung
     der Stadt Gladbeck selbstständig gegen Rückstau schützen!

     Schutz vor Rückstau aus der öffentlichen Kanalisation bieten
     Rückstausicherungen.

     Art und Ort der Rückstausicherung hängen im Wesentlichen von
     folgenden Faktoren ab: 

  • von der Höhenlage der Entwässerungsgegenstände im Keller,
  • ob es sich um fäkalienhaltiges oder fäkalienfreies Abwasser handelt,
  • ob der Einbauort außerhalb des Gebäudes in einem Schacht  liegt

Wichtig:
Um einen dauerhaften Schutz gegen Rückstau zu gewährleisten,
müssen Rückstausicherungen regelmäßig gewartet und gereinigt werden.

Nach DIN EN 13564 mindestens 2x jährlich.

Lassen Sie sich von Fachfirmen beraten!
Holen Sie mehrere Angebote ein!

Des Weiteren sollten Sie die Nutzung der gefährdeten Räume überdenken.

 

2. Wo sind Regenwasserleitungen angeschlossen?


Beispiel: RW-Anschluss falsch                            Beispiel: RW-Ableitung optimiert
                                                                                                                                                                                                                        
Zeichnung Regenwasseranschluss falsch                    Zeichnung RW-Ableitung optimiert

Weitere Informationen zum Sammeln und Versickern
von Regenwasser unter:

www.emscher-regen.de



3. Gibt es Öffnungen im Gebäude, durch die Oberflächenwasser
     in das Kellergeschoss eindringen kann?

Wichtig:
Hofzufahrten, Stellplätze, Rasenflächen sollten kein Gefälle zum Gebäude haben.


Beispiel - Lichtschacht häufiger Zustand         Beispiel - Lichtschacht optimiert                        

Zeichnung Lichtschacht häufiger Zustand                            Lichtschacht optimiert          


Beispiel - Kellerabgang häufiger Zustand          Beispiel - Kellerabgang optimiert                   

Zeichnung Kellerabgang häufiger Zustand                           Kellerabgang optimiert




4. Kann Wasser durch Kellerwände und Grundplatte
     in das Gebäude eindringen?


     Um sich vor eindringendem Wasser zu schützen,
     können Sie Kellerwände und  Kellerböden abdichten.

     Lassen Sie sich durch Fachfirmen beraten!


Skizze


                                                                                         



Die richtige Ausrüstung bei Hochwasser im Keller


Tauchpumpe, Schlauch

Um Abwasser aus dem Keller zu befördern,
sollten Sie sich eine Tauchpumpe besorgen.

Diese wird in das überflutete Kellergeschoss herabgelassen
und pumpt die Flüssigkeit über einen Schlauch ab.

Achten Sie darauf, dass Pumpe und Schlauch über den gleichen Anschluss verfügen
(z.B. C-Kupplung).

Wählen Sie eine Pumpe mit langem Kabel, da bei einem überfluteten Untergeschoss
oft keine trockenen Steckdosen erreichbar sind.

ACHTUNG : Lagern Sie die Ausrüstungsgegenstände nicht in Kellerräumen !


Tauchpumpe mit Schlauch
Notfallausrüstung für überflutete Kellerräume




Beratung zu Pumpen und Schläuchen erhalten Sie im Fachhandel.

Rechenbeispiel für die Größe einer Pumpe:
Für 70m² Kellerfläche brauchen Sie eine Pumpe mit einer Leistung von
10m³ pro Stunde.




Abwasser im Keller

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:
https://www.abwasser-beratung.nrw/schutz-vor-starkregen
"Schutz vor Starkregen"



Hochwasser

Überflutungen im Keller können auch durch Gewässerhochwasser verursacht werden.
Ob Sie in einem Risikogebiet liegen, erfahren Sie auf folgender Seite:
"Pflege von Gewässern - Hochwasser"
Hier finden Sie auch Informationen zum Schutz Ihres Gebäudes gegen Hochwasser.

 

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Niederschla
gswassergebühren
und
glichkeiten Gebühren zu sparen


Baustelle Zisterne











Gemäß der Satzung der Stadt Gladbeck von 1997 über die Erhebung von Entwässerungsgebühren werden für die Einleitug von Schmutz- und Niederschlagsgebühren getrennte Benutzergebühren erhoben.

Für Anträge und Fragen zum Thema Entwässerungsgebühren wenden Sie sich bitte an das Amt für kommunale Finanzen, StA. 20.


Es beraten Sie:

Ingrid Wagner
Telefon:     02043-99 2494
E-Mail:      ingrid.wagner@stadt-gladbeck.de
Amt für kommunale Finanzen, St.A.20


Martina Klein
Telefon:     02043-99 2474
E-Mail:      martina.klein@stadt-gladbeck.de
Amt für kommunale Finanzen, St.A.20



Nachfolgend stellen wir Ihnen zum Thema "Niederschlagswassergebühren" folgende Informationsblätter und Formulare zur Verfügung:

 

Sie wollen einen separaten Wasserzähler
für Ihre Gartenbewässerung beantragen:   

Wasseruhr



Für Information zur Frage der Anerkennung von Wasserverlustmengen
bei der Festsetzung der jährlichen Schmutzwassergebühr
(z.B. in Zusammenhang mit der Gartenbewässerung) klicken Sie hier.


Formular zur Zählerstandmeldung:


           

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Kanalkataster

Baustelle Zisterne


Die Stadt Gladbeck verfügt über ein rd. 240 km langes Kanalnetz.

Zum größten Teil wird anfallendes Schmutz- und Regenwasser in einem gemeinsamen Kanal - einem so genannten Mischwasserkanal - abgeleitet.

Insbesondere in Neubaugebieten erfolgt die Ableitung heute vermehrt im Trennsystem, bei dem Schmutz- und Regenwasser getrennt in zwei separaten Kanälen abfließen.

Die Bestandsdaten zum Kanalnetz werden in einem Kanalkataster verwaltet.

Ansprechpartner ist Herr Peter Reich unter Telefon 02043/99 2392. Alternativ können Sie das Sekretariat des Ingenieuramtes, Telefon 02043/99 2507, ansprechen.

Informationen zu den privaten Grundstücksentwässerungsanlagen liegen hier in der Regel nicht vor.

Eventuell erhalten Sie dazu Informationen in der zugehörigen Bauakte im Bauarchiv, Telefon 02043/ 99 2545.

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Gesetze und Formulare

 

Bücherstapel


Ihre Ansprechpartner


Ute Glaser (Grundstücksentwässerung)

Telefon: 02043/99-2300

E-Mail: ute.glaser@stadt-gladbeck.de

Standort: Neues Rathaus

Raum: 331

 

Peter Reich (Grundstücksentwässerung, Kanalkataster)

Telefon: 02043/99-2392

E-Mail: peter.reich@stadt-gladbeck.de

Standort: Neues Rathaus

Raum: 332

 

Ingrid Wagner (Gebühren, (Amt für kommunale Finanzen))

Telefon
: 02043/99-2494

E-Mail
: ingrid.wagner@stadt-gladbeck.de

Standort
: Neues Rathaus

Raum
: 248



Martina Klein (Gebühren, (Amt für kommunale Finanzen))

Telefon:
02043/99-2474

E-Mail:
martina.klein@stadt-gladbeck.de

Standort: Neues Rathaus

Raum: 247

 

 

 

 

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