Klimaanalyse Gladbeck

Der Regionalverband Ruhr hat im Auftrag der Stadt Gladbeck eine aktuelle Klimaanalyse erarbeitet. Es handelt sich um eine Aktualisierung und Fortschreibung der Klimaanalyse aus dem Jahre 1992.

Ziel der Untersuchung ist die Analyse und Bewertung der klimatischen Situation innerhalb des Gladbecker Stadtgebietes sowie die Aufstellung von Planungshinweisen, die vor dem Hintergrund der prognostizierten klimatischen Veränderungen im Laufe des 21. Jahrhunderts eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung gewährleisten sollen.

Bei sommerlicher autochthoner Strahlungswetterlage ergibt sich bei den Berechnungen eine Stadt-Umland-Differenz von 7,1 K (Wärmeinseleffekt), der vor allem durch die unterschiedlichen Flächennutzungsarten und Verdichtung bestimmt ist, da es im Stadtgebiet keine starken Reliefunterschiede gibt.

Die höchsten Temperaturen treten im Stadtzentrum sowie in größeren Gewerbe- bzw. Industriegebieten auf und die niedrigsten Temperaturen können über den ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen im westlichen und nördlichen Stadtgebiet ermittelt werden.

Sommertage, heiße Tage und Tropennächte treten rechnerisch in Zukunft teilweise wesentlich häufiger auf, zwischen den einzelnen Klimatopen treten zukünftig größere Unterschiede auf. In den bereits heute höher belasteten städtischen Klimatopen wird sich die Belastungssituation vermutlich zukünftig am deutlichsten verschärfen.

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