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Beginndatum
19.09.2012
Titel
Umweltstammtisch besuchte Pilkington Deutschland AG
Einleitung
Die Firma Pilkington Deutschland AG in Rentfort war Ziel der letzten Sitzung des Gladbecker Umweltstammtisches. Der Umweltbeauftragte des Betriebes, Heinrich Jodocy, gab zunächst einige Informationen über die Firmengruppe.
Haupttext

Die Firma Pilkington gehört zwischenzeitlich der japanischen Firmengruppe NSG und beschäftigt in Deutschland rund 2.500 Mitarbeiter. Sie konzentriert sich auf die Herstellung von Floatglas, veredelten Halbzeugen und Profilbauglas sowie auf die Produktion von Brandschutzglas und Gläsern für die Solarindustrie. An den vier Bauglasstandorten Gelsenkirchen, Gladbeck, Weiherhammer und Schmelz sind rund 1.500 Mitarbeiter tätig.

Intensiv wurde über Umweltschutzbelange gesprochen. Dazu sagte Heinrich Jodocy: „Pilkington nimmt seine Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr ernst. Die Verpflichtung zur Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben ist Mindeststandard für die Standorte unserer Gruppe. Unsere Unternehmensstandards gelten immer dann, wenn sie über lokale, als nicht zureichend erachtete Anforderungen hinausgehen. Der Eckpfeiler des Engagements für die Umwelt ist die Zertifizierung nach dem internationalen Umweltmanagementsystem ISO 14001 und seine Umsetzung an allen Standorten weltweit. Darüber hinaus leisten die Produkte von Pilkington einen bedeutenden Beitrag zum Wohlergehen der Menschen, zu ihrer Lebensqualität und zur weltweiten Energieeinsparung. Glas spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen, die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren und die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern. Pilkington möchte weltweit führend sein bei innovativem Hochleistungsglas und Glaslösungen, zur Energieeinsparung und -gewinnung beitragen, sicher und nach ethischen Grundsätzen arbeiten.“

Im Anschluss an die Ausführungen des Werksvertreters wurde der Gladbecker Betrieb besichtigt. Im Rahmen des Rundganges gab es Erläuterungen zu der derzeit in Reparatur befindlichen Linie 1 und der in Betrieb befindlichen Linie 2. Beeindruckend war, dass die Temperatur der Glasschmelze rund 1600 Grad C beträgt und bei Volllast stündlich zum Beheizen über 10.000 Kubikmeter Ergas gebraucht werden.

Trotzdem werden immer wieder Maßnahmen zur Energiereduzierung gefunden und Maßnahmen umgesetzt. Auch Fragen zur Abfallproblematik, zu Gefahrstoffen, zu den Emissionen und zum Abwassermanagement standen auf der Tagesordnung.

Zum Abschluss der Sitzung gab Dr. Dieter Briese von der Stadt Gladbeck, der den Umweltstammtisch leitet, bekannt, dass der Umweltstammtisch auch im nächsten Jahre weiter fortgesetzt wird. Die genauen Termine werden den Mitgliedern rechtzeitig mitgeteilt. Sollte es Gladbecker Betriebe geben, die künftig gerne an den Sitzungen des Gladbecker Umweltstammtisches teilnehmen möchten und noch nicht im Verteiler sind, so können diese sich gerne an Dr. Dieter Briese (Tel.: 02043/99-2610) wenden.



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