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Beginndatum
10.08.2012
Titel
Kathedrale der Arbeit: Am Sonntag öffnet die Maschinenhalle ihre Türen
Einleitung
Am kommenden Sonntag, 12. August, haben Ruhrgebietsbegeisterte von nah und fern die Möglichkeit, die Maschinenhalle Zweckel genau unter die Lupe zu nehmen und in die spannende Geschichte des Gladbecker Bergbaus einzutauchen.
Haupttext

Freistehend, inmitten eines Wiesengeländes, beeindruckt die 126 Meter lange Maschinenhalle Zweckel schon von Weitem. Eine zentrale Freitreppe, ein Dreiecksgiebel und zahlreiche Rundbogenfenster lassen die Besucher über die Prachtentfaltung staunen und verweisen auf die hohe Bedeutung der Gladbecker Anlage in der Region und für den preußischen Staat, der diese Anfang des 20. Jahrhunderts in Auftrag gab.

Das Staunen setzt sich auf dem Rundgang im Inneren der Halle fort, denn dort sind in den Seitenflügel historische Fördermaschinen zu sehen. Hierbei handelt es sich um elektrische Maschinen, die zur Bauzeit der Maschinenhalle eine echte Besonderheit waren, wurde doch auf der Weltausstellung in Paris (1900) die erste elektrische Fördermaschine der Welt präsentiert. Da für den Betrieb dieser Maschinen Gleichstrom benötigt wurde, war eine weitere Maschine vonnöten: der Ilgner-Umformer, der ebenfalls in der Maschinenhalle zu besichtigen ist. Dieser diente dazu, den vor Ort produzierten Wechselstrom in Gleichstrom zu verwandeln. 

Wer mehr über die Maschinenhalle Zweckel und über die Arbeit auf der Zeche erfahren möchte, ist bei den Führungen der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur herzlich willkommen.

 

Industriehistorische Führung „Königliches unter Strom“:

Sonntag (12.08.) um 14 Uhr

Adresse: Frentroper Strasse 74, 45966 Gladbeck.

Der Eintritt für die Führung beträgt 5 Euro, Kinder unter zwölf Jahren nehmen kostenlos teil.

Inhaber der Gladbeck-Card erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 50 %.

 

Der Treffpunkt ist ausgeschildert. Es wird empfohlen, bei der Führung festes Schuhwerk zu tragen. Weitere Informationen unter Telefon 0231/ 93 11 22-33



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