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Beginndatum
18.07.2012
Titel
Von billig bis effizient – Wirklich sparen beim Produktkauf
Einleitung
Die Schnäppchenangebote im Elektronikmarkt sind häufig sehr verlockend. Der Anschaffungspreis im Laden bestimmt häufig das „Ja“ oder „Nein“ zum Kauf, ist aber nicht immer der entscheidende Kostenfaktor.
Haupttext

Zum Beispiel entstehen neunzig Prozent des Energiebedarfs, den ein Fernseher über seinen gesamten Lebensweg von der Herstellung bis zur Entsorgung hat, während der Nutzung. Große flache Bildschirme liegen im Trend.

Im Extremfall verbraucht ein Fernseher dann bis zu 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr bei einer täglichen Nutzung von vier Stunden. Hierzu ein Vergleich: Effiziente Kühl- und Gefriergeräte, die EcoTopTen empfiehlt, verbrauchen pro Jahr nur zwischen 80 und 250 Kilowattstunden, obwohl sie 24 Stunden pro Tag laufen.

Dazu die Klimaschutzmanagerin der Stadt Gladbeck, Katrin Weidmann: „Wichtige Entscheidungshilfen beim Kauf bieten daher zum Beispiel die Verbraucherinformationskampagne des Öko-Instituts e.V. (www.ecotopten.de) und der Blaue Engel (www.blauer-engel.de).

Es werden Produkte, die nach umfassender und lebenswegbezogener Prüfung besonders umweltfreundlich und effizient sind, in die Listen aufgenommen. Darüber hinaus werden weitere produktspezifische Kriterien oder z.B. hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit betrachtet.“

Eine einfache Sparvariante zeigt sich im Haushalt ganz ohne die Neuanschaffung von sparsamen Geräten. Durch den Bereitschaftsbetrieb (Stand-by) oder Netzteile, z.B. von Halogenstrahlern (die auch beim abgeschalteten Gerät weiter Strom ziehen), können im durchschnittlichen Haushalt Kosten von 80 – 100 Euro pro Jahr zusammenkommen.

Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes für das Jahr 2010 sind Leerlaufverluste in Privathaushalten und Büros in Deutschland für einen Stromverbrauch in Höhe von mindestens 22 Mrd. kWh pro Jahr verantwortlich. Das ist immerhin mehr, als Berlin und Hamburg zusammen verbrauchen bzw. zwei große Kraftwerke im Jahr produzieren.

Nochmals Katrin Weidmann: „Wenn Sie Ihre Geräte nicht nutzen, trennen Sie diese vollständig vom Stromnetz, so vermeiden Sie überflüssigen Energieverbrauch. Wenn Sie den Stecker nicht gut erreichen können, nutzen Sie schaltbare Steckerleisten.“

Eine Auswahl von Broschüren und persönliche Tipps oder Beratung gibt es bei der Klimaschutzmanagerin im Referat für Umwelt und Lokale Agenda 21 im Alten Rathaus in Zimmer 102.



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