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Beginndatum
25.10.2018
Titel
Gedenkveranstaltung am 9. November: „Max und Ida Kaufmann-Haus“ wird an jüdische Familie erinnern
Einleitung
Seit 1988 findet alljährlich am 9. November die offizielle Gedenkfeier der Stadt Gladbeck für die Opfer von Krieg- und Faschismus in Wittringen statt.
Haupttext

Wie in jedem Jahr lädt Bürgermeister Ulrich Roland auch diesmal alle Gladbeckerinnen und Gladbecker zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am Freitag, 9. November, 15.30 Uhr, ein.
Sie findet in diesem Jahr nicht wie üblich an der Stele am Mahnmal in Wittringen statt, sondern an der Horster Straße 54. Hier befand sich das ehemalige jüdische Bethaus und hier wohnte auch die Familie Kaufmann, die Opfer des NS-Terrors wurde. Das Gebäude wird am 9. November offiziell in „Ida und Max Kaufmann-Haus“ benannt. Es wird heute von der AWO für ambulantes betreutes Wohnen genutzt. Bürgermeister Ulrich Roland: „Ich danke der AWO für diese Entscheidung und für ihr Gedenken an die Familie Kaufmann. Dieses Erinnern und Mahnen ist in politisch unruhigen Zeiten wichtiger denn je!“
Bei der Gedenkfeier wird auch eine Tafel im Rahmen der Reihe „Historische Orte“ vorgestellt. Sie erinnert an die Geschichte des Hauses und an die Familie Kaufmann. Über einen QR-Code sind auf der Internetseite viele weitere Informationen zum Thema zu finden.
Bei der Gedenkfeier wird auch Chaja Kaufmann sprechen. Sie ist die Enkelin von Max und Ida und lebt heute in den Niederlanden.
Neben Bürgermeister Ulrich Roland werden außerdem zu Wort kommen: Christian Bugzel, Vorsitzender des AWO-Unterbezirks Münsterland-Recklinghausen, Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und Prof. Dr. Frank Bajohr, Wiss. Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, München.
Die musikalische Gestaltung übernimmt wieder das Bläserensemble der Musikschule unter Leitung von Rolf Hilgers.



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