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Heisenberg-Gymnasium
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Das Bild zeigt das Heisenberg-Gymnasium
Einleitung
Das Heisenberg-Gymmasium ist seit 45 Jahren eine anerkannte Bildungseinrichtung in Gladbeck. Mit 790 Schülerinnen und Schülern ist es das größte Gymnasium unserer Stadt. Das 1968 aufgrund des hohen Schulraumbedarfes eilig errichtete Schulgebäude rückt nun in den Blickpunkt. Anhand von schulentwicklungsplanerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten soll eine Entscheidungsgrundlage für die Zukunft erarbeitet werden.
Haupttext

Schüler- und Lehrergenerationen der Schule wissen, dass die Bausubstanz dem Ende der 60er Jahre üblichen Leichtbaustandard entspricht. Bürgermeister Ulrich Roland erinnerte noch vor den Sommerferien bei der Verabschiedung der langjährigen Schulleiterin Heidrun Schütte-Ständeke: „Dieses Schulgebäude mit seinem permanenten Nachbesserungsbedarf hat uns vor gemeinsame Herausforderungen und Geduldsproben gestellt.“

Aktuell gibt es einen erheblichen energetischen Nachbesserungsbedarf. Darüber hinaus ist das Gebäude weder barrierefrei noch für den Ganztagsbetrieb umfassend geeignet. Allein die notwendigen energetischen Maßnahmen werden auf ca. 9 Mio. € geschätzt. Hinzu kommen Kosten für Barrierefreiheit, Ganztagsbetrieb und zusätzliche Brandschutzerfordernisse.

Bürgermeister Ulrich Roland und Schuldezernent Rainer Weichelt informieren nun darüber, dass die Schulverwaltung derzeit eine Abwägung zwischen einer sehr kostenaufwendigen Kernsanierung des Heisenberg-Gymnasiums und einem möglichen Neubau vornimmt. Die umfangreichen Vorüberlegungen, Abwägungen und Kalkulationen werden etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Dann wird dem Schulausschuss und dem Rat der Stadt Gladbeck ein Entscheidungsvorschlag - Sanierung oder Neubau - vorgelegt.

Schulentwicklungsplaner Stefan Sabbadin geht aus heutiger Betrachtung von einem gesamtstädtischen Bedarf von neun gymnasialen Zügen bis zum Jahr 2030 aus. Derzeit sind an den Gladbecker Gymnasien zehn bis elf Züge eingerichtet: „Wir brauchen auch zukünftig ein drittes Gymnasium. Ohne das Heisenberg-Gymnasium geht es nicht!“

Schuldezernent Rainer Weichelt: „Dies gilt, wenn auch künftig so viele Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Grundschule aufs Gymnasium wechseln wie zurzeit. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigen jedoch, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs von der Grundschule auf das Gymnasium wechseln. Wir werden also auch über 2030 hinaus diese Schule benötigen.“

Das Heisenberg-Gymnasium wurde 1968 nach dem sogenannten Brockhouse-System errichtet. Damals spielten Heizkosten kaum eine Rolle, Themen wie Barrierefreiheit oder Ganztagsbetrieb gab es noch nicht. Die Stadt hat daher auch die Erfahrungen anderer Städte mit Gebäuden, die ebenfalls nach diesem System errichtet wurden, abgefragt. Ergebnis: von 16 Schulen wurden vier abgebrochen, sechs umfangreich saniert, bei einer ist zurzeit der Schulbetrieb in Container ausgelagert, fünf, darunter das Heisenberg-Gymnasium, wurden bisher nicht kernsaniert.

„Vor diesem Hintergrund wird untersucht, ob eine Sanierung oder ein Neubau wirtschaftlicher ist. Wir stehen vor der Frage, ob wir in den nächsten Jahren eine zweistellige Millionensumme in die Sanierung des Heisenberg-Gymnasiums investieren oder ob die Anforderungen, die heute und in den nächsten Jahrzehnten an ein modernes Schulgebäude gestellt werden, durch einen Neubau wirtschaftlicher zu erfüllen sind,“ erklärt Bürgermeister Roland.

„Selbstverständlich wird der Schulbetrieb, unabhängig vom Ergebnis der Prüfung, zu jeder Zeit vollständig aufrecht erhalten. Sowohl mögliche Sanierungsarbeiten als auch ein möglicher Neubau werden in enger Abstimmung mit der Schule durchgeführt,“ sagen Bürgermeister Roland und Schuldezernent Weichelt zu.

Beginndatum
24.10.2013


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