
Dabei lassen sie unter Anleitung des Gladbecker Graffiti-Künstlers Levin Tomala den Turmfuß in neuem Glanz erstrahlen: Schon bald werden dort Gladbecker Sehenswürdigkeiten zu sehen sein.
Entworfen hat das Motiv der Krefelder Illustrator Oli Dietrich, der regelmäßig für die SL NaturEnergie Unternehmensgruppe tätig ist. Mit dem Workshop, der gemeinsam von der Gladbecker Windenergie-Firma und der Stadt Gladbeck initiiert wird, soll Klimaschutz auf kreative Art und Weise erlebbar gemacht werden: „Der Klimawandel betrifft uns alle, vor allem aber die nachfolgenden Generationen. Daher stellen wir diese Fläche gerne für ein Graffiti zur Verfügung, denn so erfahren die Teilnehmenden, dass Klimaschutz nicht nur ein großes Wort ist, sondern aktiv in ihrer Heimatstadt betrieben wird. Und dass sie ihn sogar selbst mitgestalten können – live und im wahrsten Sinne des Wortes in Farbe“, erklärt Stefanie Flam, Sprecherin der SL NaturEnergie. Im Hause SL ist es das erste Projekt dieser Art. Daher sei die Aktion auch für das Unternehmen etwas ganz Besonderes. „Dass ausgerechnet an unserem Firmenstandort eine unserer Anlagen zu einem echten Unikat wird, freut uns sehr“, fügt sie hinzu. „Wir sind gespannt auf das Ergebnis!“ Auch in der Stadtverwaltung freut man sich auf das Endergebnis: „Dass die Kinder und Jugendlichen diese Möglichkeit bekommen, ist großartig! Das Graffiti zeigt nicht nur, dass Gladbeck und Klimaschutz zusammengehören, sondern macht die Windenergieanlage zu einer eigenen Sehenswürdigkeit für unsere Stadt. Street Art passt perfekt in den urbanen Raum“, bekräftigt Sophia Sprang, Klimaschutzmanagerin der Stadt Gladbeck.
Die Windenergieanlage am Wiesenbusch ist eine Enercon E-82 mit 108 Metern Nabenhöhe. Seit 10 Jahren produziert sie jährlich rund 3,6 Millionen Kilowattstunden grünen Strom und kann damit rechnerisch etwa 1.200 Haushalte versorgen. Dabei spart sie jedes Jahr 2.600 Tonnen klimaschädliches CO2 ein.