Aktuelles Gladbeck

Titel
Corona-Krise: Kreis informiert Stadt über Gründe für hohe Todeszahlen
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Einleitung
Die Kreisverwaltung Recklinghausen hat die Stadt Gladbeck über das Infektionsgeschehen und über die Gründe für die vergleichsweise hohen Gladbecker Todeszahlen in der Corona-Krise informiert.
Haupttext

Bürgermeister Roland hatte in der vergangenen Woche um eine entsprechende Analyse möglicher Ursachen gebeten.

In einem persönlichen Gespräch zwischen Bürgermeister Ulrich Roland und Landrat Cay Süberkrüb und Fachleuten beider Verwaltungen wurde herausgestellt, dass fast alle der bislang 18 Verstorbenen schon hochaltrig und teilweise vorerkrankt waren. 

In zwei Einrichtungen sei es zu vergleichsweise vielen Infektionen und auch Todesfällen gekommen. Bürgermeister Ulrich Roland „Die Todeszahl ist offensichtlich auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurückzuführen. Hochbetagte Menschen wie die verstorbenen Patienten im Krankenhaus oder im Seniorenzentrum sind viel anfälliger und haben dadurch leider auch ein höheres Risiko, an bzw. mit Corona zu versterben. Gerade deshalb“, so der Bürgermeister, „ist es auch in Zukunft wichtig, sich an Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Für uns selbst, aber vor allem für unsere älteren Mitmenschen.“

Ulrich Roland dankt ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gladbecker Krankenhauses und der neun Gladbecker Seniorenheime. „Sie alle leisten wertvolle Arbeit in diesen schwierigen Zeiten.“

Es gibt in der Krise aber auch gute Nachrichten: 122 Menschen in Gladbeck sind nach ihrer Corona-Infektion wieder gesund, derzeit gibt es noch 41 Infizierte. 

Sterblichkeit insgesamt liegt unter den Vorjahren

Die Pandemie führt im Vergleich mit den Vorjahren auch nicht zu einer Steigerung der Gesamtsterblichkeit: Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. April 2020 gab es 263 Sterbefälle, 2019 waren es im gleichen Zeitraum 302 und 2018 sogar 331 Tote. Somit liegt die Gesamtsterblichkeit trotz Corona-Pandemie deutlich unter den Vorjahreswerten. Auch landesweit gilt Gladbeck nicht als Corona-Hot-Spot, wie auch die Bezirksregierung bereits versicherte. Trotzdem, so Bürgermeister Ulrich Roland, sei jeder Todesfall natürlich tragisch: „Unser Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Verstorbenen. Auch ihnen sind wir es schuldig, weiter aufeinander aufzupassen und Abstand zu halten.“

Beginndatum
06.05.2020


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