Aktuelles Gladbeck

Titel
Vorsicht vor Eichenprozessionsspinnern
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Einleitung
In den zurückliegenden Tagen und Wochen sind vermehrt Hinweise über das Auftreten des Eichenprozessionsspinners aufgetaucht. Auch in Gladbeck sind rund 160 Standorte betroffen.
Haupttext

Der Baumschädling befällt vor allem einzeln stehende Eichen, Alleebäume und ist zudem an Waldrändern aktiv. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, der sich über ein Larvenstadium entwickelt. Die Larve trägt auf ihrer 3 bis 5 cm langen Körperoberfläche auffallend lange Härchen mit Widerhaken und einem Nesselgift, das beim Menschen allergische Haut- und Allgemeinreaktionen auslöst und deshalb eine Gefährdung insbesondere für Spaziergänger, spielende Kinder und Beschäftigte in Grünanlagen und Waldgebieten darstellt. Die Haare können ihre Giftwirkung bei Berührung der lebenden oder toten Raupe und bei Kontakt mit verlassenen Nestern entfalten. Folgen eines Kontaktes mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners sind in der Regel juckende und brennende Hautrötungen und Schwellungen sowie beim Einatmen der feinen Härchen Reizerscheinungen an den Schleimhäuten und Husten.

 In Gladbeck ist bereits seit Wochen eine auf die EPS-Beseitigung spezialisierte Firma im Einsatz, die sich um die Entfernung gemeldeter Nester kümmert. Trotzdem sollten einige Sicherheitshinweise beachtet werden:

  • Meidung der Befallsareale.
  • Keinesfalls Gespinstnester oder Eichenprozessionsspinnerraupen berühren.
  • Schutz unbedeckter Körperbereiche wie vor allem Nackenpartie, Hals, Arme und Beine.
  • Bei Kontakt mit Brennhaaren trotz Juckreiz nicht kratzen, sofortiger Wechsel der Kleidung, intensives Abbrausen und ausgiebige Haarwäsche.
  • Kontaminierte Kleidung bei 60 Grad in die Waschmaschine, um Brennhaare auszuwaschen.

Nach Kontakt mit giftigen Brennhaaren und entsprechenden Symptomen wie Störungen des Allgemeinbefindens, allergischen Reaktionen, Hautausschlag, Augenbrennen, Schluck- und Atembeschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wer ein Nest sieht oder vermutet, sollte dies umgehend dem Amt für öffentliche Ordnung (Tel. 02043 99 2437) oder der Einsatzzentrale der Feuerwehr Gladbeck (Tel. 02043 992362) melden.

Beginndatum
25.06.2019


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