Aktuelles Gladbeck

Titel
Aufnahme in den Flächenpool NRW: NRW fördert die weitere Entwicklung des ehemaligen RBH-Geländes
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Einleitung
Die Entwicklung des ehemaligen Bahnhofs der früheren Bahn- und Hafenbetriebe an der Talstraße in Schultendorf wird vom Land NRW durch Aufnahme in den Flächenpool NRW unterstützt.
Haupttext

Auf der polis Convention 2019, einer Fachmesse für Stadt- und Projektentwicklung in Düsseldorf, überreichte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach den Aufnahmebescheid für die Stadt Gladbeck jetzt an Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer. „Wir freuen uns, dass wir den Fachbeirat des Flächenpools mit unserer Bewerbung überzeugen konnten!“, so Dr. Kreuzer.

Mit dem Flächenpool NRW unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Städte dabei, innerstädtische Flächen, die heute nicht mehr optimal genutzt werden, neu zu beleben. Damit soll die Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens weiter gestärkt und Baulandpotenziale aktiviert werden. Bei der Entwicklung der Standorte, die ihre frühere Nutzung verloren haben oder hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben, unterstützen die Landestöchter NRW.URBAN und BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG NRW) die Kommunen. Der Flächenpool NRW bietet dazu ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot.

Die Stadt Gladbeck hat sich für den Flächenpool NRW mit dem ehemaligen Betriebsgelände der RBH Logistics an der Talstraße in Schultendorf beworben. Als Unternehmen der RAG übernahm die RBH den gesamten Logistikverkehr der RAG und betrieb an ihrem Sitz in Schultendorf ein großes Eisenbahnausbesserungswerk für Lokomotiv- und Waggonreparaturen mit in Spitzenzeiten bis zu 1.600 Mitarbeitern. Ende 2014 wurde der Betrieb an der Talstraße eingestellt und die Eisenbahnwartungen auf drei Standorte der DB in Köln, Oberhausen und Hagen verteilt.

Die mehr als fünf Hektar große Fläche ist in der Folge von der RAG weitgehend an einen neuen Eigentümer veräußert worden, mit dem die Stadt seit längerem im Gespräch zur Neuentwicklung der Fläche steht. Erste Folgenutzungen konnten im Eingangsbereich des Geländes u.a. mit dem erfolgreichen MAGAZIN Gladbeck der Künstlerin Susanne Schalz und einer städtischen Unterkunft für Flüchtlinge umgesetzt werden.

Stadtbaurat Dr. Kreuzer: „Gemeinsam mit den Experten des Flächenpools NRW wollen wir die komplexe Aufgabe der Reaktivierung der Brachfläche nun weiter vorantreiben. Mit der zentralen Lage in Gladbeck bietet der Standort viele Möglichkeiten einer zukünftigen Nutzung, bei der wir selbstverständlich aber auch die Bedürfnisse der Bewohner des unmittelbar angrenzenden Wohngebiets berücksichtigen wollen.“

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört zunächst insbesondere eine angemessene Folgenutzung der Fläche, die durch noch benutzte Bahngleise zerschnitten und tangiert wird. Außerdem grenzt sie direkt an die Schultendorfer Wohngebiete an, durch die auch die verkehrliche Erschließung erfolgt. Im Gespräch zwischen Eigentümern, Verwaltung und externen Fachberatern soll nun eine gemeinsame Strategie zur Flächenentwicklung erarbeitet und anschließend umgesetzt werden.

Beginndatum
22.05.2019


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