Aktuelles Gladbeck

Titel
Schwechater Straße: Ulrich Roland wendet sich an Ministerpräsident
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Einleitung
In dieser Woche wird der Fernsehfilm „Gladbeck“ in der ARD ausgestrahlt. Damit rückt erneut ein besonders schmerzlicher Punkt der Gladbecker Stadtgeschichte bundesweit in das öffentliche Interesse: Das Gladbecker Geiseldrama.
Haupttext

Dies nahm Bürgermeister Ulrich Roland zum Anlass, in einem Brief an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet den Blick auf die heute noch stehende Hochhausruine an der Schwechater Straße 38 in Gladbeck zu richten.

So schreibt Bürgermeister Ulrich Roland:

„Dort, in der Filiale der Deutschen Bank, nahmen Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski ihre ersten Geiseln. Unmittelbar nach dem Geiseldrama hat die Deutsche Bank ihre Filiale freigezogen. Dies war - im Nachhinein betrachtet - ein Wendepunkt für die Hochhausimmobilie. 2005 musste die Immobilie zwangsgeräumt werden, sie ist seitdem nicht mehr bewohnt und steht mit ihren ehemals 13 Wohnstockwerken als drohendes „Mahnmal“ für jedermann sichtbar am Himmel. Sowohl die von Ihnen geführte Landesregierung als auch die Vorgängerregierung haben dankenswerterweise zugesagt, den Abriss dieser äußerst problematischen und den gesamten Stadtteil belastenden Immobilie durch Städtebauförderungsmittel zu fördern, um so endlich den Weg für eine Neuentwicklung zu ermöglichen. Zwar handelt es sich hier um eine private Immobilie, eine Lösung ist aber nur mit Hilfe öffentlicher Mittel möglich, da der Abriss der stark belasteten Ruine sonst nicht wirtschaftlich darstellbar ist.

Dabei haben sich die Abrisskosten zu einem erheblichen Problem entwickelt: Sie wurden zunächst mit rund 2 Mio. Euro geschätzt, mittlerweile ist nach einem neuen Gutachten von bis zu 5 Mio. Euro auszugehen. Diese enormen Kosten haben zu weiteren Verzögerungen bei der Lösung dieses Problems geführt, u.a. musste ein neuer Investor gefunden werden.

Mittlerweile zeichnet sich eine sehr vorteilhafte Lösung ab: Nach dem Abriss soll auf dem Grundstück ein attraktives Nahversorgungszentrum entstehen, ein Investor steht bereit, die abschließenden Verkaufsgespräche mit Banken und Eigentümern laufen erfolgversprechend.

Zwingende Voraussetzung dafür ist allerdings eine nochmalige Erhöhung der zugesagten Landesförderung: Sie wurde bereits von ca. 400.000 Euro auf rund 750.000 Euro erhöht, nun wird ein Betrag von ca. 2 Mio. benötigt, um dieses Großprojekt wirtschaftlich rechnen zu können. Ein entsprechender Förderantrag wurde im November 2017 gestellt.

Hierzu hat es bereits erste positive Gespräche zwischen der Stadt Gladbeck, der Bezirksregierung Münster und dem Städtebauministerium gegeben.

Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, nun herzlich um Ihre Unterstützung, um das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass durch die Ausstrahlung des Films die Hochhausruine noch einmal ganz besonders in den Fokus der Öffentlichkeit gerät.“

Beginndatum
06.03.2018


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