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Titel
Wie geht es weiter am Buschfortweg?
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Einleitung
Seit Februar 2017 ist die Firma Bangel, die als privater Bauträger das neue Baugebiet auf dem ehemaligen Gelände der Firma Buschfort entwickeln wollte, insolvent.
Haupttext

Die Käufer fühlten sich von der Firma im Stich gelassen. Denn damit war die weitere Entwicklung des Baugebietes in Frage gestellt. Im Frühjahr 2016 hatte die Firma Bangel, allerdings erst auf Druck der Stadtverwaltung, zunächst die Beleuchtungsmasten gesetzt und dann die Baustraße asphaltiert.

Nun gibt es neue Bewegung im Baugebiet. Auf dem großen Grundstück im hinteren Bereich des Buschfortweges soll durch einen neuen privaten Investor ein Wohnhaus für Demenzkranke errichtet werden. Geplant ist dort weiterhin die Errichtung von Miet- und Eigentumswohnungen im Rahmen des gültigen Bebauungsplanes. Außerdem wurden die letzten freien Wohngrundstücke im vorderen Bereich des Baugebietes an einen anderen privaten Investor verkauft.

Allerdings hat der Insolvenzverwalter der Firma Bangel die Stadt zwischenzeitlich darüber informiert, dass er den endgültigen Ausbau der Straße Buschfortweg nicht durchführen wird. Dazu hatte sich allerdings die Firma Bangel vertraglich verpflichtet. Um die Erschließung im Interesse der Anwohner sicher zu stellen, wird die Stadt, nachdem alle Grundstücke bebaut wurden, die Straße ersatzweise selbst ausbauen. Außerdem wird sie die jetzige Privatstraße als öffentliche Straße übernehmen. Damit ist sie künftig auch zuständig für die Unterhaltung.

Die Kosten für die Errichtung der Straße dürfen aber nicht der Allgemeinheit angelastet werden. Dies ist rechtlich nicht zulässig. Das bedeutet für die Anwohner, dass sie sich an einem Teil der Ausbaukosten beteiligen müssen. Zwar hat die Firma Bangel gegenüber der Stadt als Sicherheit für die Durchführung des Straßenausbaus eine Bankbürgschaft gestellt. Aufgrund der zwischenzeitlich gestiegenen Baukosten kann aber nicht garantiert werden, dass diese Bürgschaft ausreicht, um alle Kosten abzusichern.

Die Anwohner wurden gestern durch Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer, Rechtsamtsleiter Dr. Guido Hüpper und Gerd Frohne von der Erschließungsbeitragsstelle über diese Entwicklung informiert. „Natürlich wurde die Nachricht von den Anwohnern kritisch aufgenommen, aber wir konnten viele Fragen beantworten und am Ende wurde aus dem Publikum ausdrücklich ein Dank an uns für die Information und unser transparentes Vorgehen geäußert“, berichtet Dr. Kreuzer.

Beginndatum
22.02.2018


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