Aktuelles Gladbeck

Titel
Projekt „Wasser in der Stadt von morgen“
Bild
Das Bild zeigt ein Gladbecker Luftbild
Einleitung
Seit dem Jahr 2014 treibt die Stadt Gladbeck zusammen mit den Emscher-Kommunen, der Emschergenossenschaft und dem Land NRW die Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ voran. Erste Projekte sind in Gladbeck bereits angelaufen oder wurden umgesetzt, weitere folgen.
Haupttext

Im Mittelpunkt der Zukunftsinitiative stehen die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, die mit dem innovativen Planungsleitbild der „Integralen Wasserwirtschaft“ und einer wassersensiblen Stadt- und Quartiersentwicklung verbunden sind. Der Blick über den Tellerrand ist gewünscht und gefordert. Neben den klassischen Aufgaben rücken dabei Themen wie der Überflutungs- und Hochwasserschutz, das Regenwassermanagement, Klimaanpassung der Infrastruktur und die Berücksichtigung des demografischen Wandels stärker in den Blickpunkt. Ziel ist es ein effizientes, multifunktionales und anpassungsfähiges städtisches Infrastruktursystem zu schaffen, das nachhaltig einen bedeutenden Beitrag für eine lebendige und lebenswerte Stadt leistet.

Das erste Großprojekt „Abkopplung Stadion und Wittringen“ startete das Ingenieuramt der Stadt bereits 2015. Es ist in der Region das erste Projekt dieser Art. Ausgangspunkt war der Sanierungsbedarf der Laufbahn im Stadion sowie des aus den 20er Jahren stammenden Entwässerungssystems im Nahbereich. Das Projekt umfasst die Verbesserung der Entwässerung innerhalb des Stadions, die Umstellung des Entwässerungssystems von Mischsystem auf Trennsystem, die Abkopplung der Straßenflächen am Stadion, den Bau neuer Regenwasserkanäle, die Einleitung des Regenwassers in den Wittringer Mühlenbach, die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche der Schützenstraße, die Reduzierung der Schmutzwassermenge die zur Entlastung des Kanalnetzes beiträgt, sowie die offene Wasserführung des Regenwassers im Seitenbereich der Burgstraße.

Der Zugang zum Schloss Wittringen wird dadurch aufgewertet. Das Thema „Umgang mit Regenwasser“ wird durch den Bau eines Regenwasserpfades entlang des offenen Wasserlaufes erlebbar. Der rechte Gehweg entlang der Burgstraße kann dadurch neu gebaut werden. Die Zuführung von Regenwasser in den Wittringer Mühlenbach wirkt sich positiv auf den Wasserkreislauf aus und ist aus ökologischer Sicht ein Gewinn. Nach der Umsetzung der Maßnahmen soll der Neubau der Brücke der Burgstraße erfolgen.

Auch bei der Neugestaltung der Fußgängerzone ist das Thema „Wasser“ von besonderer Bedeutung. Beim Umbau der Horster Straße und der Friedrichstraße setzt die Stadt darauf, Schmutz- und Regenwasser künftig durch getrennte Kanäle zu führen und das Regenwasser dem Wittringer Mühlenbach zuzuführen. So kann mit dem Regenwasser der natürliche Wasserkreislauf gestärkt werden. Eine weitere Maßnahme am Marktplatz ist aktuell ebenfalls angelaufen. Das Wasser des Innenstadt-Regenkanals wird nach Fertigstellung auch in den Wittringer Mühlenbach geleitet.

Auch bei zukünftigen Projekten wird geprüft, inwieweit integrale Planungsansätze verfolgt werden können, damit das oben genannte Ziel der wassersensiblen Stadtentwicklung erreicht wird.

Beginndatum
07.04.2017


Veranstaltungskalender

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Veranstaltungstipp

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