ERP-Gründerkredit - Universell

Stand: Januar 2012

Ziel und Gegenstand

Die KfW bietet Existenzgründern, Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Finanzierungen von Investitionen und Betriebsmitteln im In- und Ausland zu günstigen Konditionen an.

Gefördert werden alle Formen der Existenzgründung, also Errichtung, Übernahme eines Unternehmens und Erwerb einer tätigen Beteiligung sowie Festigungsmaßnahmen in den ersten drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit.

Für Vorhaben mit einem Fremdfinanzierungsbedarf von bis zu 100.000 EUR steht der ERP-Gründerkredit - StartGeld zur Verfügung.

Die Förderung wird als "De-minimis-Beihilfe" vergeben.

Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz im In- oder Ausland gründen und über die erforderliche fachliche und kaufmännische Eignung für die unternehmerische Tätigkeit verfügen,
  • freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU, die weniger als drei Jahre bestehen bzw. am Markt tätig sind.

Bei Vorhaben im Ausland sind mittelständische Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe aus Deutschland, Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen mit Sitz im Ausland sowie Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland antragsberechtigt.


Weitere Voraussetzungen

Eine Gründung im Nebenerwerb muss mittelfristig auf den Haupterwerb ausgerichtet sein.

Festigungsmaßnahmen müssen innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit begonnen werden.

Auch eine erneute Unternehmensgründung kann gefördert werden.

Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben, Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Gemeinschaft sind von der Förderung ausgeschlossen.


Förderumfang

Mitfinanziert werden alle Investitionen, die einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen sowie Betriebsmittel.

Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten bzw. Betriebsmittel.

Darlehenshöchstbetrag: maximal 10 Mio. EUR je Vorhaben

Auszahlung: 100 %

Laufzeit:
- bis zu 5 Jahre bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr,
- bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren,
- bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren für Vorhaben, bei denen mindestens 2/3 der förderfähigen Kosten auf Grunderwerb, gewerbliche Baukosten oder den Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen entfallen,
- bei Betriebsmitteln bis zu 5 Jahre bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr.

Zinssatz: Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank festgelegt. Hierbei erfolgt eine Einordnung in eine von der KfW vorgegebenen Bonitätsklassen und Besicherungsklassen. Durch die Kombination von Bonitäts- und Besicherungsklassen ordnet die Hausbank den Förderkredit einer von der KfW vorgegebenen Preisklasse zu ( risikogerechtes Zinssystem ).

Besicherung: Die Kredite sind banküblich zu besichern.

Tilgung: Nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in gleich hohen monatlichen Raten.
Eine vorzeitige ganze oder teilweise außerplanmäßige Tilgung des ausstehenden Kreditbetrages ist während der ersten Zinsbindungsphase gegen Vorfälligkeitsentschädigung zulässig.

Antragsverfahren

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der jeweiligen Hausbank zu stellen ( Hausbankverfahren ).

Weitere Informationen: KfW-Mittelstandsbank ( externer Link )  

Veranstaltungskalender

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Veranstaltungstipp


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