Öffentliche Finanzierungshilfen

Der Bund und die Länder bieten, auch unter finanzieller Beteiligung der EU, mit einer Reihe von Finanzierungshilfen Unterstützung für den Start in die Selbstständigkeit und die weitere Unternehmensentwicklung, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie freiberuflich Tätige. Die Umsetzung erfolgt über konkrete Förderprogramme.

Die Förderprogramme sollen insbesondere

  • die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Wirtschaftskraft stärken und den notwendigen Strukturwandel fortsetzen;
  • durch die Schaffung neuer und die Sicherung vorhandener Arbeits- und Ausbildungsplätze die Beschäftigungssituation verbessern;
  • die Bereitschaft zur Innovation fördern und
  • dem Umweltschutz dienen.

Dabei handelt es sich in der Regel um Darlehen, aber auch um nicht rückzahlbare Zuschüsse sowie Bürgschaften zur Besicherung von Darlehen oder Avalen.

Die öffentlichen Finanzierungshilfen zeichnen sich durch günstige Zinskonditionen, tilgungsfreie Anlaufjahre und die teilweise Möglichkeit aus, das Ausfallrisiko für die Hausbank durch deren anteilige Haftungsfreistellung zu reduzieren oder Sicherheiten in Form von (Ausfall-)Bürgschaften zu stellen. Nachrangdarlehen, für die i.d.R. keine Sicherheiten zu stellen sind, haben eigenkapitalähnliche / -verstärkende Funktion.

Ein Rechtsanspruch auf öffentliche Darlehen besteht nicht.

Anträge auf öffentliche Fördermittel sind grundsätzlich vor Beginn des Vorhabens bei Ihrer Hausbank zu stellen (Hausbankverfahren).

Gehen Sie also vorher keine finanziellen Verbindlichkeiten ein, da Nachfinanzierungen oder Umschuldungen ausgeschlossen sind. (Ausnahme: Unternehmerkredit-Betriebsmittel bei später auftretenden vorübergehenden Liquiditätsengpässen)

Zur Erläuterung einzelner Begriffe im Zusammenhang mit öffentlichen Finanzierungshilfen sehen Sie auch folgende Themenlisten ein:


Hinweis zur regionalspezifischen Fördergebietskulisse der Stadt Gladbeck

Bei einigen Förderprogrammen wird als Zugangsvoraussetzung die Zugehörigkeit des Investitionsstandortes / Wohnsitzes zum GA-Gebiet (GA= Bund/Länder Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur") gefordert.
Die Stadt Gladbeck gehört zum Regionalfördergebiet.

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