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Standort für „Taubenhaus“ gefunden
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Einleitung
Das „Taubenhaus“ – oder besser gesagt: der „Taubenwagen“ – hat seinen neuen Standort gefunden.
Haupttext

Dank Mithilfe der Emschergenossenschaft und der finanziellen Unterstützung der Stadt Gladbeck kann sich der Verein „Stadttauben Gladbeck/Initiative Taubenhaus e.V.“ künftig an der Horster Straße nahe der A2-Autobahnbrücke um die dort ansässigen Vögel kümmern. Das Projekt stellte nun Astrid Stappert, Initiatorin und 1. Vorsitzende des Vereins, in einem Ortstermin Bürgermeisterin Bettina Weist und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes, vor. 

„Das Anlocken des Taubenschwarms funktioniert und es werden immer mehr Tauben, die den neuen Standort nutzen“, freut sich Initiatorin und 1. Vorsitzende des Vereins Astrid Stappert. 

„Wir freuen uns über die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und hoffen auf eine langfristige Standortsicherung des Taubenhauses durch die Unterstützung des Vereins. Das ist ein gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel zwischen der ‚öffentlichen Hand‘ und bürgerlichen Initiativen“, lobt die Bürgermeisterin. 

„Die Natur kehrt an den revitalisierten Nattbach zurück – dank des Emscher-Umbaus. Wo einst ein offener Schmutzwasserlauf die Abwässer abtransportierte, ist nun ein idyllisches Gewässer entstanden, an dem sich auch Tauben wohlfühlen dürften“, erklärt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Die Emschergenossenschaft hatte den Nattbach in den vergangenen Jahren bereits komplett vom Abwasser befreit und vollständig renaturiert.

Die Initiatorinnen hatten sich Anfang März im Rahmen der Bürgersprechstunde an Bürgermeisterin Bettina Weist gewendet und um städtische Unterstützung gebeten. „Diesem Wunsch bin ich gern nachgekommen“, betont die Bürgermeisterin. Im April fand im Alten Rathaus ein erstes Abstimmungsgespräch über die mögliche Errichtung eines Taubenhauses statt. Jürgen Harks, Leiter der Umweltabteilung, traf sich mit Astrid Stappert, einer der Initiatorinnen der Taubenhaus-Idee, um über die Möglichkeiten einer Umsetzung zu sprechen. „Ziel der Stadt war es bei diesem Projekt zu unterstützen und dieses anzuschieben, anschließend sollte sich der Verein nach Möglichkeit selbst tragen“, erklärt der Abteilungsleiter. Ende Juli wurde schließlich der Vertrag zwischen dem Verein und der Stadt über eine zweckgebundene Unterstützung in Höhe von 3.000 Euro für die Anschaffung eines Bauwagens geschlossen, danach ging es schnell: Der Verein suchte einen Bauwagen und wurde auf einem Kleinanzeigenportal fündig. In Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft wurde entlang der A2-Autobahnbrücke ein neuer passender Standort für den Taubenschwarm gesucht, der sich sonst unter der Brücke niederzulassen pflegte. Der abzuschließende Zaunbereich entlang des Nattbaches auf dem Grundstück der Emschergenossenschaft bildete dann den optimalen Ort für das neue „Taubenhaus“. Die Bauwagenpflege wird nun durch Mitglieder in Schichtsystem organisiert und eine Populationskontrolle der Tauben durch Gips-Eier durchgeführt.

Beginndatum
24.09.2021


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