Rathaus & Politik

Aktuelles Gladbeck

Titel
Emscher-Region verpflichtet sich zur Klimaanpassung
Bild

Einleitung
Im Rahmen der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ haben sich alle beteiligten 16 Emscher-Städte und die Emschergenossenschaft einstimmig auf ein gemeinsames Vorhaben für eine regionale Klimaanpassungsstrategie verständigt.
Haupttext

Auch Bürgermeister Ulrich Roland unterzeichnete am 15. November die gemeinsame Verpflichtungserklärung.

„Gladbeck hat mit Blick auf den Klimawandel den Ansporn, noch mehr zu tun als bisher. Wir fangen nicht bei null an. Wir haben in unserer Stadt bereits früh damit begonnen, nachhaltige wasser- und klimafreundliche Projekte umzusetzen. Doch der Klimaschutz endet nicht an unserer Stadtgrenze: Als Teil der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ sind wir gern aktiver Partner der Emscherkommunen und stellen uns gemeinsam den Klimaherausforderungen in unserer Region“, sagt Bürgermeister Ulrich Roland.

Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und Ko-Moderator des Themenfeldes „Grüne Infrastruktur“ in der Ruhrkonferenz, fasst zusammen: „Mit der heutigen Verpflichtungserklärung gehen wir die Herausforderung Klimawandel gemeinsam als Region an. Nur so lassen sich Lösungen für regionale Problemstellungen finden. Mit diesem Projekt können wir Vorbild für andere Regionen in Europa und in der Welt sein, so wie wir es bereits auch von unserem Emscher-Umbau kennen.“ Denn: „Hochwasser und Hitzewellen machen nicht an Stadtgrenzen oder Wasserscheiden Halt, der Herausforderung Klimawandel müssen wir uns gemeinsam stellen“, so Paetzel.

Die Zukunftsinitiative (ZI) „Wasser in der Stadt von morgen“ wurde 2014 von der Emschergenossenschaft gemeinsam mit den Emscher-Kommunen und dem NRW-Umweltministerium ins Leben gerufen, um unter anderem Themen wie Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Freiraumplanung, Klimaanpassung und Straßenbau enger zusammenzuführen. Nachhaltig wirksamer Klimaschutz und Anpassungen an den Klimawandel stellen die Städte vor erhebliche Herausforderungen. In dieser dichtbesiedelten Region sind es insbesondere zwei Phänomene, die sich maßgeblich auf die Lebensqualität der Bevölkerung und den Naturhaushalt auswirken: zunehmende Extremwetterereignisse mit Starkniederschlägen sowie lange Hitzeperioden. Die Folgen dieser Wetterextreme sind steigende Aufwendungen, zum Beispiel durch Überflutungsschäden, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen und negative Auswirkungen für den Naturhaushalt, die Vegetation und die Grundwasserneubildung.

Foto: Kirsten Neumann/EGLV

Beginndatum
18.11.2019


Veranstaltungskalender

Zum Veranstaltungskalender

Veranstaltungstipp


Das Bild zeigt den Werbebanner der ELE
WEB 2.0
Logo von Facebook Logo von Twitter Logo von Youtube Das Bild zeigt das Logo von flickr Logo von Xing
Zurück | Seitenanfang | Druckansicht