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Innovationszentrum Wiesenbusch: Eine Erfolgsgeschichte
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Einleitung
Das Innovationszentrum Wiesenbusch (IWG) hat sich in den letzten Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
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46 Unternehmen mit rund 260 Arbeitsplätzen sind derzeit im Zentrum beheimatet. Die Auslastung beträgt 99 Prozent, ab Januar 2020 ist in beiden Gebäudeteilen jeweils nur noch ein Büro frei. Diese gute Nachricht präsentierten IWG-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Ulrich Roland und Geschäftsführer Lothar Romberg am Montag dem Aufsichtsrat des IWG.

Erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte arbeitet das IWG auch kostendeckend: „Wir sind froh, dass die Geschäftsführung des IWG für das Jahr 2019 einen Jahresabschluss mit der schwarzen Null prognostiziert“, lobt Ulrich Roland die Arbeit des IWG-Geschäftsführers. „Und auch für 2020 wird das Zentrum ohne städtischen Zuschuss auskommen. Der Verlustausgleich, den die Stadt seit Gründung des IWG jedes Jahr bezahlt hat, war zwar gut angelegtes Geld und aktive Wirtschaftsförderung. Trotzdem freut es uns als Mutter Stadt natürlich gerade in unserer sehr angespannten Haushaltslage, wenn wir die für 2020 eingeplanten 220.000 Euro Verlustausgleich nicht mehr einplanen müssen und zum Haushaltsausgleich verwenden können.“

Trotzdem müssen Roland und Romberg einen ins Gespräch gebrachten Neubau als weitere Wirtschaftsförderungsmaßnahme zurzeit noch ablehnen. „Geschäftsführer Romberg hat mit den Kollegen von der Immobilienwirtschaft und Wirtschaftsförderung erste planerische Überlegungen für eine Erweiterung des Zentrums angestellt und auch mit der Bezirksregierung Münster über eine mögliche Förderung dieser Investitionsmaßnahme aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm gesprochen“, berichtet Ulrich Roland.
„Die Resonanz war positiv; trotzdem mussten wir uns zunächst gegen eine Erweiterung entscheiden. Aufgrund der klaren inhaltlichen Vorgaben des Fördergebers war schnell klar, dass wir neben unserem Eigenanteil zum Bau des neuen Gebäudes auch wieder über Jahre einen städtischen Beitrag zu den Betriebskosten in Form eines Verlustausgleichs benötigen würden, “ erklärt Lothar Romberg.

„Als Wirtschaftsförderung bedauern wir dieses Ergebnis, tragen es aber natürlich mit“, betont Wirtschaftsförderer Peter Breßer-Barnebeck. „Angesichts unserer Haushaltssituation, in der wir sogar über eine Grundsteuererhöhung nachdenken müssen, um den Haushalt dauerhaft auszugleichen, können wir den Gladbeckerinnen und Gladbeckern keine zusätzlichen freiwilligen Leistungen abfordern. Dies gilt selbst für ein so erfolgreiches Projekt wie das IWG. Hier zeigt sich aber leider einmal mehr, welche Nachteile unsere Stadt dadurch hat, dass Bund und Land ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Städten nicht in vollem Umfang nachkommen!“

Beginndatum
12.11.2019


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