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Titel
Erlenkrug: Belastung für den Stadtteil durch Schrottimmobilie muss ein Ende haben
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Einleitung
Seit über zehn Jahren lässt der Besitzer der Schrottimmobilie Erlenkrug in Gladbeck Ost seine Immobilie verkommen.
Haupttext

Jetzt hat die unrühmliche Geschichte eine gefährliche Fortsetzung bekommen: Am Freitag schlugen haushohe Flammen aus dem Innenhof, in dem der Eigentümer illegal meterhoch alte Tannenbäume und Schrottautos gelagert hat. Zum Glück konnte die Feuerwehr schlimmeres verhüten und insbesondere eine Gefahr für die Nachbarschaft verhindern. Nun hat die Polizei die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen!

Dem Eigentümer wurden in den letzten Jahren durch die städtische Wirtschaftsförderung mehrfach Lösungsmöglichkeiten angeboten. Sowohl die stadteigene GWG als auch private Investoren haben Kaufinteresse signalisiert. Leider hat der Eigentümer diese Chancen nicht genutzt. Auch die seit Jahren vorliegende Baugenehmigung wurde nicht genutzt!

Aufgrund häufiger Beschwerden aus der Nachbarschaft haben Mitarbeiter des Amtes für öffentliche Ordnung, der Bauordnungsabteilung und des ZBG regelmäßig Kontrollen durchgeführt. So wurden illegale Nutzungen, sogar eine Autoreparaturwerkstatt, untersagt. Zuletzt wurde im März der Kreis Recklinghausen als zuständige untere Abfallwirtschaftsbehörde eingeschaltet, nachdem es Hinweise auf die illegale Lagerung von Tannenbäumen und Altautos gab.

Parallel hat die Stadt in den letzten Monaten geprüft, wie die Belastung des Stadtteils durch die Schrottimmobilie Erlenkrug auch ohne Mitwirkung des Eigentümers beendet werden kann. Da alle anderen Möglichkeiten an dem Eigentümer gescheitert sind und von dem Gebäudekomplex erhebliche negative Auswirkungen auf die gesamte Nachbarschaft und den Stadtteil ausgehen, gibt es sowohl die Möglichkeit, den Eigentümern zu einer Sanierung oder, wie bei der Schwechater Straße 38, einem Abriss zu zwingen. Auch eine Enteignung kann als letztes Mittel nicht mehr ausgeschlossen werden.

Die Stadt wird jetzt die erforderlichen Maßnahmen auf den Weg bringen. Außerdem wird geprüft, ob der Eigentümer herangezogen werden kann, die Kosten für den Einsatz von Feuerwehr und THW am vergangenen Freitag zu übernehmen. Die Stadt: „Es ist nicht einzusehen, dass die Allgemeinheit dafür bezahlen muss, dass ein verantwortungsloser Immobilieneigentümer illegal Abfall auf seinem Gelände lagert und damit vermutlich einen Großbrand auslöst.“

Beginndatum
08.07.2019


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