Ohne Sparen geht es nicht!

Das Bild zeigt Bürgermeister Ulrich Roland

Liebe Gladbeckerinnen und Gladbecker,

wie soll unsere Stadt zukünftig aussehen? Wollen wir weiterhin in einer lebens- und liebenswerten Stadt leben, die ihren Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Angebote macht, wie z.B. Stadtbücherei, VHS, Stadthalle, Musikschule, Sportanlagen, Hallen- und Freibad? Dann müssen wir aber auch bereit sein, uns dieses Angebot etwas kosten zu lassen.

Wenn das Geld nicht reicht, gibt es zwei Möglichkeiten: weniger ausgeben oder mehr einnehmen. Ihre Einnahmen kann eine Stadt im wesentlichen nur über Steuererhöhungen steigern. Dazu müssten dann alle Bürgerinnen und Bürger beitragen, z.B. über die Grundsteuer.

Wir müssen sparen, um unseren Haushalt zu sanieren. Die Frage ist nur: „Wo und wie?" Bereits seit vielen Jahren schnallen wir den Gürtel enger. In der Verwaltung haben wir seit 1987 rund 330 Arbeitsplätze abgebaut - ohne dabei den Service für die Bürgerinnen und Bürger spürbar einzuschränken. Und natürlich werden wir weiter Kosten senken; mindestens 50 weitere Stellen werden gestrichen.

Belohnt wurden wir für unsere Sparanstrengungen eigentlich nie. Ganz im Gegenteil: Das Minus wurde immer größer. Dabei ist es nicht so, dass wir „auf großem Fuß" leben. Es sind die Sozialkosten, die uns zu schaffen machen. Konsequenz: Wir müssen Kredite aufnehmen, müssen Schulden machen, um handlungsfähig zu bleiben. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Fundamental wichtig war es, dass die Rot/Grüne Landesregierung die Not der Städte erkannt hat und sie auch ernst nimmt. Denn ohne eine bessere Finanzausstattung der Kommunen durch das Land wären unsere Sparanstrengungen völlig vergebens. Das von der Landesregierung beschlossene Stärkungspaktgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Bis 2020 erhält die Stadt Gladbeck vom Land aus dem „Stärkungspakt II" 68 Mio. Euro. Dafür muss sie im Gegenzug bis 2018 ein jährlich ansteigendes Konsolidierungsvolumen dauerhaft erreichen. Bis 2018 müssen 20 Mio. Euro jährlich gespart werden, bis 2021 dann 24 Mio. Euro!

Um dieses Ziel erreichen zu können, hat die Stadtverwaltung einen Haushaltssanierungsplan erarbeitet. Dieser wurde durch Vorschläge der Ratsfraktionen erweitert und am 20. September 2012 durch den Rat der Stadt verabschiedet. Diesen Plan sowie weitere Informationen zum Stärkungspakt finden Sie auf den folgenden Seiten.

Ein herzliches Glückauf für unsere Stadt!

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Ulrich Roland
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