Bürgerhaushalt Gladbeck

Eintragungs Datum
19.03.2011
Kategorie
sonstiges
Überschrift Ihres Vorschlags
Müllabfuhrplan des ZBG überarbeiten
Name
Strack
Beschreibung Ihres Vorschlags

Sehr geehrter Herr Roland

Mir brennt schon seit längerer Zeit diesem Thema auf den Fingernägeln. Das Müllsystem müsste komplett überarbeitet werden. Durch diese Überarbeitung würde sehr viel verbessert werden.

Nun zu meiner Idee. Die Mülltonnen müssten von uns Gladbecker Bürger auf eine Fahrbahnseite gestellt werden (das geschieht meist in den Abendstunden wo kaum Verkehr ist). Diese Idee ist bestimmt auf 80 Prozent der Gladbecker Straßen möglich.

Das System ist auch sehr gut umsetzbar mit einem gerechten Umsetz-Plan: 2011 ungerade Hausnummer, 2012 gerade Hausnummer usw. Nun die Einsparung und der Sinn:

1.Der ZBG braucht eine Straße nur einmal abfahren, die Mülltonnen stehen immer auf der Fahrbahnabgewandten Seite (außer bei Einbahnstraßen) da ist es nicht anders möglich .

So nun zu der Einsparung:

Der Müllwagen muss die Strecke nicht 2 x abfahren, wenn nur 1 MA auf der Ladefläche steht. Kraftstoffeinsparung und die Kilometerlaufleistung der LKW wird fast um 1/3 gesenkt (Standzeiterhöhung der LKW)

Umweltverbesserung

Wenn 2 MA da sind, muss ein MA ständig die Seite wechseln und läuft immer die Gefahr, angefahren zu werden (Unfallrisiko senken). Die MA können dann schneller und sicherer die Tonnen leeren.

Dieses wäre bei allen 4 Tonnenarten zu machen und würde den ZBG eine ganze Menge Geld sparen, die für andere Tätigkeiten eingesetzt werden können, die jetzt zusätzlich bezahlt werden müssen (z.B. Winterdienst).

Möchte mit diesem Verbessungsvorschlag nicht die MA-Zahl des ZBG heruntersetzen.

1. Laufzeit/Standzeit der LKw´s erhöhen

2.Kraftstoffeinsparung

3.Unfallrisiko der MA runtersetzen

4.Umweltverbesserung

5.Kostenumverteilung für den Winterdienst

Würde mich über eine Umsetzung freuen, da diese einfach Sinn macht und von den Bürgern Gladbecks umsetzbar ist. So helfen alle Gladbecker Bürger, Geld einzusparen.

Stellungnahme der Verwaltung

Sehr geehrter Herr Strack,

die von Ihnen vorgeschlagene Reduzierung der Kosten für die Müllabfuhr führt nicht zu einer Entlastung des städtischen Haushaltes, da Gebühren nur in der Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten erhoben werden dürfen.

Werden die Kosten gesenkt, so sinken dementsprechend auch die Gebühren. Der Bund der Steuerzahler hat festgestellt, dass Gladbeck in seiner Größenordnung bereits jetzt die niedrigsten Abfallgebühren in NRW hat. Dies unterstreicht eine effiziente Organisationsstruktur.

Inhaltlich ließe sich Ihr Vorschlag leider nur schwer umsetzen. Ein beidseitiges Entladen der Mülltonnen quer über die Straße ist grundsätzlich nicht erlaubt. Eine Reduzierung der Mitarbeiter würde sich auch nicht ergeben, da sich die Zahl der Lader nicht an der Aufstellung der Behälter orientiert, sondern an der Anzahl der Behälter. Diese bleibt jedoch gleich.

Des Weiteren ist es den Bürgern, insbesondere älteren, nicht zuzumuten, ihre Abfallbehälter auf die andere Straßenseite zu schieben. Bereits heute ist aufgrund des Platzmangels an vielen Stellen in der Stadt außerdem ein ordnungsgemäßes Aufstellen der Behälter nicht mehr möglich. Eine Verdoppelung der Anzahl der Behälter auf einer Straßenseite würde diese Situation weiter verschärfen.



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