FAQ zum Hochhaus „Schwechater Straße 38“

FAQ zum Hochhaus „Schwechater Straße 38“

Stand: 15.7.2020

Das Hochhaus Schwechater Straße 38

Wie viele Stockwerke hat das Gebäude? 

14 Stockwerke mit 141 Wohnungen, diversen Geschäftslokalen und einer Tiefgarage.

Gehört das Gebäude der Stadt? 

Nein, es gehört einer privaten Eigentümergemeinschaft. 

Wem gehört das Gebäude?

Insgesamt ist das Gebäude in 266 Teileigentumsanteile aufgeteilt und es gibt 255 selbständige Grundbücher für das Grundstück. Aktuell gibt es „nur“ noch 12 verschiedene Eigentümer des Gebäudes. Aber: Alle 12 Eigentümer müssen sich über alle weiteren Schritten einig sein.

Handelt es sich um ein städtisches Grundstück? 

Nein, alle Gebäude und auch das Grundstück gehören der privaten Eigentümergemeinschaft, die aktuell aus 12 verschiedenen Eigentümern besteht.

Somit ist die Stadt also weder Eigentümer noch in irgendeiner Weise über das Grundstück/Gebäude verfügungsberechtigt? 

Ja, so ist es! Die Stadt kann den Verkauf nur begleiten und versuchen, zu vermitteln. Dies macht sie auch sehr intensiv im Dialog mit der Eigentümergemeinschaft und den Investoren.

Was kann denn die Gladbecker Politik tun? 

Die Politik kann sich für den Abriss einsetzen und dafür sorgen, dass sich Kauf und Weiterentwicklung des Grundstücks/Gebäudes für den privaten Investor „Implementum“ rentieren. Die Abrisskosten werden auf Basis der letzten Kostenschätzung über 5 Mio. Euro betragen. Damit Abriss und Neubau sich für den Inverstor überhaupt lohnen, wird eine Unterstützung durch die öffentliche Hand benötigt, da die Abrisskosten den Grundstückswert um mehrere Millionen Euro übersteigen.

Was hat die Politik bisher erreicht? 

Sowohl die alte als auch die neue Landesregierung NRW sind dankenswerterweise bereit zu helfen. Bund und Land geben dem Investor zu dem Abriss einen Zuschuss von knapp 1,7 Mio. € hinzu. 

Wie kann die Gladbecker Politik helfen?

Um die hohe Belastung für den Stadtteil zu beenden, hat die Gladbecker Politik sich bereit erklärt, den Abriss aus städtischen Mitteln ebenfalls finanziell zu unterstützen, um eine trotz der Bundes- und Landesförderung vorhandene wirtschaftliche Lücke zu schließen. Abhängig von den am Ende tatsächlich entstehenden Abrisskosten, wird dieser städtische Anteil vermutlich auch die Millionengrenze erreichen oder leicht überschreiten.

Warum wird öffentliches Geld in das Vorhaben investiert?

Die Öffentlichkeit hat ein großes Interesse daran, den „Schandfleck“ zu beseitigen und ein neues, eingeschossiges Einkaufszentrum für den Stadtteil Rentfort-Nord zu erhalten. Dadurch wird der Stadtteil aufgewertet, die Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessert.

Die Zuschüsse werden gewährt, weil die Abrisskosten deutlich über dem Wert des dann freien Grundstücks liegen. Im Gegenzug für diesen Wertausgleich verpflichtet sich „Implementum“ zum Bau des Nahversorgungszentrums.

Wann wird der Abriss erfolgen?

Festgeschrieben wird die o.a. Regelung in einem bereits abgestimmten, aber noch nicht unterschriebenen Städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und „Implementum“. Der Vertrag ist zwischen beiden Beteiligten fertig verhandelt und unterschriftsreif. Die Unterzeichnung wird erfolgen, wenn der Investor und die jetzigen Eigentümer sich über den Verkauf einig sind. 

Hier sind noch zahlreiche Detailfragen zu klären, bei denen die Stadt zwar nach Kräften unterstützt, aber nur begrenzt Einfluss hat. Es handelt sich ausschließlich um private Entscheidungen.

Daher kann die Stadt noch keinen verbindlichen Termin für die Unterzeichnung des Städtebaulichen Vertrages zwischen ihr und „Implementum“ voraussagen. 

Schon jetzt laufen aber alle wichtigen Vorarbeiten für die Ausschreibung des Abrisses der Ruine.

Eine Abrissgenehmigung wurde bereits erteilt. Von „Implementum“ wurde eine Bauvoranfrage für den Bau des Nahversorgungszentrums eingereicht. 

Das Hochhaus Schwechater Straße 38

Wird der gesamte Gebäude-Komplex abgerissen?

Nein, der Block F des Gebäudekomplexes direkt neben der Franziskus-Kirche (dort befand sich früher unter anderem die Filiale der Deutschen Bank) wird bestehen bleiben. Daher ist auch eine Teilung des heutigen Grundstücks erforderlich.

Der gesamte Rest des Komplexes soll abgerissen und durch ein L-förmiges, eingeschossiges Nahversorgungszentrum ersetzt werden.

Ist bereits in etwa bekannt, welche Geschäfte dort einziehen werden? 

Es ist geplant, sieben Geschäfte in dem Neubau anzusiedeln. Unter anderem steht der Investor in Verhandlungen mit einem Supermarkt-Betreiber (2000 Quadratmetern Verkaufsfläche) und einem Drogeriemarkt (700 Quadratmeter Verkaufsfläche).

So soll es in Zukunft aussehen.

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