Unterbringung der Flüchtlinge

Königssteiner Schlüssel
Der sogenannte „Königssteiner Schlüssel" definiert die Aufnahmequoten für die einzelnen Bundesländer. Diese legen fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss. Er wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet.

Dezentrale Unterbringung
Zur Förderung der Integration bringt die Stadt Gladbeck Asylbewerber dezentral und im gesamten Stadtgebiet in Mietwohnungen unter. Da jedoch freie Wohnungen in Gladbeck nicht unbegrenzt verfügbar sind, gleichzeitig aber weitere Flüchtlinge nach einer Zuweisung durch den „Königssteiner Schlüssel" in Gladbeck untergebracht werden müssen, muss die Stadt weitere Unterkünfte schaffen. Aktuell (Stand: November 2016) sind rund 23 Prozent zentral und 77 Prozent dezentral untergebracht.

Keine weitere Schließungen der Sporthallen
Warum baut die Stadt Gladbeck Container-Dörfer? Container bieten die Möglichkeiten, zügig und menschenwürdig angemessenen Wohnraum zu schaffen. Gleichzeitig muss die Stadt nicht nach Alternativ-Lösungen suchen, wie zum Beispiel städtische Immobilien oder Sporthallen. Dadurch bleibt das öffentliche Leben in Gladbeck nahezu unverändert.

Nutzung leerstehender Immobilien
Das ehemalige Hertie-Kaufhaus, das Hochhaus an der Schwechater Straße 38 oder das ehemalige Möbelhaus Tacke - in Gladbeck gibt es große Immobilien, die seit Jahren leer stehen. „Bringt die Flüchtlinge doch dort unter", heißt es oft. Dies ist aber nicht möglich. Die Immobilien befinden sich nicht im Besitz der Stadt Gladbeck. Zudem sind einige der Immobilien in einem schlechten Zustand, verfügen nicht über ausreichende sanitäre Anlagen, Strom und Wasser.

 

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