Liebe Gladbeckerinnen und Gladbecker,

„Die Kurve abflachen – flatten the curve“ – dieser Begriff macht derzeit wie ein Kettenbrief in den Sozialen Medien die Runde. Der Umgang mit dem Coronavirus bestimmt das öffentliche Leben in Europa und in Deutschland. Auch in Gladbeck steht jetzt vieles still: Kitas und Schulen sind geschlossen, es finden keine Veranstaltungen mehr statt, städtische Einrichtungen sind zu. Dabei werden wir auch tagesaktuell immer neue Entscheidungen treffen müssen, unser Handeln der Lage anpassen.

Das Ziel: Die Kurve der Neu-Erkrankungen in den kommenden Wochen möglichst flach halten!

Nach Expertenmeinungen wird sich mehr als die Hälfte der Deutschen im Laufe der nächsten Zeit mit dem Corona-Virus infizieren. Die gute Nachricht dabei: Für die allermeisten von uns wird die Erkrankung keine gravierenden Folgen haben, wir werden schnell wieder genesen. Wir müssen jetzt aber an die denken, für die das Virus gefährlicher ist: Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und einem schwachen Immunsystem.

Für sie müssen wir im Moment alles daran setzen, Risiken einer Erkrankung zu minimieren. Deshalb gilt für alle: Denken Sie an die nötigen Hygienemaßnahmen, halten Sie Abstand voneinander, vermeiden Sie unnötige Kontakte, bleiben Sie möglichst zuhause.

Damit schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere, zeigen damit Solidarität und übernehmen Verantwortung.

Sie helfen damit auch den vielen Menschen in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, in  Krisenstäben, bei Feuerwehr und Polizei, die derzeit unter Hochdruck daran arbeiten, dass diese Krise keine dauerhafte wird. Wenn es uns gelingt, die Zahl der Erkrankungen über einen möglichst langen Zeitraum zu strecken, wird unser Gesundheitssystem, werden wir als Bundesrepublik Deutschland, sie gut meistern.

Die kommenden Wochen werden auch unsere Stadtgesellschaft fordern, von jedem Einzelnen etwas abverlangen, Verzicht bedeuten.

Deshalb bitte ich Sie, auf die zu achten, die sich nicht selber helfen können, Einkäufe und Erledigungen für ältere Nachbarn zu übernehmen, beim Einkauf so rücksichtsvoll zu bleiben, dass auch der Nächste noch alles findet, was er braucht. Was wir in den kommenden Wochen nicht brauchen, sind Angst und Hysterie, sondern Vertrauen, Solidarität und Nächstenliebe.

Passen Sie auf sich und andere auf, bleiben Sie gesund!


Glückauf!

Herzlichst
Ihr

 

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