Liebe Gladbeckerinnen und Gladbecker,

Stück für Stück gehen wir in der Corona-Krise weiter in Richtung Normalität: Restaurants und Gaststätten haben unter Auflagen wieder geöffnet, in die Innenstadt zieht wieder Leben und selbst der Sommerurlaub scheint bald wieder möglich.
Vorsichtig müssen wir aber weiterhin sein, uns an Regeln und Abstandsgebote halten. Trotzdem müssen wir nun für die Zeit nach Corona zu planen. Was wir schon wissen: Die Krise wird auch erhebliche wirtschaftliche Verwerfungen nach sich ziehen. Bereits jetzt bricht die Gewerbesteuer auch in unserer Stadt weg, sind viele Menschen seit Wochen in Kurzarbeit, die Arbeitslosenzahl steigt.

Für uns in Gladbeck sind das Entwicklungen, die wir sehr ernst nehmen müssen. In den letzten Jahren ist es uns nur unter enormen Kraft- und Sparanstrengungen gelungen, den städtischen Haushalt auszugleichen. Dies wird nach Corona nicht mehr möglich sein.
Deshalb ist es für uns „überlebenswichtig“, dass Bund und Land nach der Wirtschaft endlich auch den Kommunen unter die Arme greifen. Dabei kommt dem Plan von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, eine Lösung für die Altschulden der Städte zu finden, eine immense Bedeutung zu.

57 Milliarden vom Bund – dieses Finanzpaket kann für viele  Städte, gerade auch Gladbeck, ein Rettungsanker werden. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die Länder mitmachen und ihren Anteil übernehmen. Lange hat das Ruhrgebiet für den wirtschaftlichen Erfolg der Bundesrepublik gesorgt, haben die Menschen hier für den Wohlstand aller gearbeitet. Jetzt ist es an der Zeit für andere, Solidarität mit uns zu zeigen und endlich Verantwortung zu übernehmen. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben das längst verdient!




Herzlichst
Ihr

 

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