Liebe Gladbeckerinnen und Gladbecker,


die Ratssitzung am 5. Oktober stand unter ganz besonderen Vorzeichen: Erstmals seit 1991 konnten wir einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, erstmals seit 26 Jahren planen wir, keine neuen Schulden zu machen. Das ist eine gute Nachricht für unsere Stadt!

2012 hat sich Gladbeck für die freiwillige Teilnahme am „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ der Landesregierung entschieden. Das bedeutet 60 Millionen Euro für die Stadtkasse. Voraussetzung: Gladbeck muss insgesamt 150 Millionen Euro einsparen!

2018 muss der Haushalt  ausgeglichen sein, 2021 müssen wir es ohne Landeshilfe schaffen. So steht es im Gesetz!

Das ist harte Arbeit: Der Haushalt ist auf Kante genäht, funktioniert nur, wenn sich Land und Bund an ihre Zusagen halten, wenn wir keine unerwarteten Ausgaben oder Einnahmeausfälle verkraften müssen.

Die Steuereinnahmen sprudeln, mehr Menschen denn je sind in Arbeit. Trotzdem kommt zu wenig in den Städten an. Dabei passiert das Leben doch hier vor Ort!

Für eine weiterhin attraktive Infrastruktur mit guten Schulen, einem breiten Kultur-und Sportangebot und gepflegten Grünanlagen brauchen wir ausreichend Geld.

Auch für Zusatzaufgaben, wie die Unterbringung und Integration von Geflüchteten, sind die Mittel von Bund und Land oft zu knapp kalkuliert.

Trotzdem mussten wir noch keine Einrichtung schließen, kein Angebot wegstreichen.

Natürlich birgt ein so knapp kalkulierter Haushalt auch deutliche Risiken. Ob wir dauerhaft den Haushaltsausgleich schaffen, wissen wir nicht.

Was passiert, wenn eine Stadt den Haushaltsausgleich nicht schafft, konnten wir im Sommer in Haltern beobachten. Dort hat eine Sparkommissarin des Landes das Regiment im Rat übernommen und den Haushaltssanierungsplan beschlossen – Bürgermeister und Ratsmitglieder waren nur Zuschauer.

Dieses Szenario wollen wir in Gladbeck nicht!

Seit 1919 treffen wir im Ratssaal unsere Entscheidungen souverän, unabhängig und eigenverantwortlich. Das soll auch in Zukunft so bleiben!



Herzlichst
Ihr

 

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