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Nachrichten für Gladbeck
von Radio Emscher-Lippe


Zahlen zur Wahl: Gladbeck und Gelsenkirchen laden zum "Public Viewing" am Wahlabend in die Rathäuser

Wer zieht in den Bundestag und wie viele Stimmen gab es für wen in unseren drei Städten? Das können wir heute Abend teils live in den Rathäusern mitverfolgen. Im Gladbecker Rathaus startet im Ratssaal mit Schließung der Wahllokale um 18 Uhr die öffentliche Ergebnispräsentation - dann gibt es alle lokalen und bundesweiten Zahlen. Das Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus öffnet dafür schon eine halbe Stunde früher. Alle drei Städten stellen die Ergebnisse der Wahlbezirke in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen auf den Stadtseiten auch online. Wir von Radio Emscher Lippe sammeln ebenfalls alle Zahlen - am Abend finden Sie dann alles gebündelt auf radioemscherlippe.de

323.000 in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen bis 18 Uhr zur Wahl aufgerufen

Seit acht Uhr haben die Wahllokale in unseren drei Städten geöffnet, insgesamt sind 323.000 Menschen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen wahlberechtigt. Schon vorab hatten Zehntausende bei uns per Briefwahl abgestimmt. Wer heute plötzlich erkrankt ist und nicht wählen gehen kann, kann sich mithilfe eines Attests bei den Wahlämtern noch die Unterlagen abholen lassen. In Gelsenkirchen hat die SPD außerdem für ein Wahltaxi gesorgt: Als Fahrservice für alle, die nicht alleine zum Wahllokal kämen. Um 18 Uhr schließen bundesweit die Wahllokale.

Landesregierung rudert zurück: Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen bleiben extra Zahlungen für Krankenhausinvestitionen erspart

Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen bleibt ein dicker Batzen an Zahlungen erspart. Eigentlich hatte die neue Landesregierung entschieden, mehr Geld in Krankenhäuser zu stecken - teilfinanziert durch die Städte. Jetzt wird zurück gerudert: Die Regierung hat ihre Meinung dazu geändert und will Kommunen damit erst mal nicht belasten. Allein in Gelsenkirchen wären rund 1,5 Millionen Euro fällig geworden. In Bottrop wären es gut 600.000 Euro gewesen - umso größer ist die Erleichterung bei der Stadt. Ein offizielles Statement von der Landesregierung dazu kam aber bislang bei den Städten nicht an.

Wahlthema Pflege: Heime in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen sehen Versprechungen aus Politik kritisch

Die Pflegebranche in unseren drei Städten hofft auf grundlegende Veränderungen nach der Bundestagswahl. Aktuell sind in den Pflegeheimen fast alle Stellen besetzt. Gutes Personal zu finden sei aber extrem schwer - auch weil die Bezahlung und das Ansehen schlecht seien. Neue Bewohner müssen deshalb häufig auf einen Platz warten. Vor der Bundestagswahl versprechen aktuell alle Parteien eine Verbesserung. Caritas, Diakonie und andere Träger sind geteilter Meinung, ob sich die Politik für die stationäre Pflege einsetzen wird. Vielen sind die Politiker vom Alltag im Pflegeheim zu weit weg.

Frist zur Briefwahl endet: Interesse hoch in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Für die Briefwahl endet heute Abend die Frist. Bis 18 Uhr müssen die Unterlagen im Wahlamt sein. In Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen haben sich deutlich mehr Wähler für die Wahl vorab entschieden. So waren es in Bottrop tausende mehr als bei den letzten Wahlen - in allen drei Städten kamen über 52.000 Briefwahlanträge zusammen. Wer plötzlich erkrankt, kann auch noch am Wochenende die Briefwahl beantragen. Dann muss allerdings auch ein Attest des Arztes vorliegen. Rund 320.000 Gladbecker, Bottroper und Gelsenkirchener sind für Sonntag wahlberechtigt. Die Wahllokale selbst haben dann von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Zuwachs durch Zuzug: Mehr Menschen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Unsere Städte wachsen weiter. In den vergangenen fünf Jahren hat Gelsenkirchen dabei im Verhältnis am meisten zugelegt und zum Stichtag Ende 2016 über 262.000 Einwohner gehabt. Das geht aus Zahlen der Landesstatistiker hervor. Damit liegen Gladbeck (75.249), Bottrop (117.470) und Gelsenkirchen (262.233) im landesweiten Trend. Vor allem weil Menschen neu in die Städte gezogen sind, sind sie gewachsen. Gleichzeitig starben mehr Menschen als geboren wurden.

Kleinere Müllwagen für den ZBG in Gladbeck

Der Zentrale Betriebshof Gladbeck will verhindern, dass Gladbecker, die in kleinen Straßen wohnen, ihren Müll an Sammelstellen abgeben müssen. Das Rückwärtseinfahren in enge Straßen und Sackgassen ist für die Müllabfuhr mit großen Wagen nicht besonders einfach - deswegen werden jetzt kleinere angeschafft. Das verhindert, dass kleine Gassen nicht mehr befahren werden und der Müll dort nicht mehr direkt vor der Tür abgeholt werden kann. In nächster Zeit sollen Probefahrten stattfinden und Daten dazu gesammelt werden. Erst dann kann der Abfahrtsplan geändert und der Müllwagen den Straßenbedingungen angepasst werden. Ob deswegen zusätzliche Gebühren anfallen, stehe bis jetzt noch nicht fest, so ein Sprecher des ZBG.

Mitteltrennung soll B224 bei Gladbeck sicherer machen

Für Autofahrer soll es auf der B224 sicherer werden. Statt der zwei aufgemalten Streifen soll bis Ende des Jahres ein Hindernis - ähnlich wie in Baustellen - zwischen den Fahrspuren eingebaut werden. Das hat das Land jetzt angekündigt. Unfälle mit dem Gegenverkehr sollen so vermieden werden. Zusätzlich dazu soll es noch eine Warnanlage für Stau geben. Sie soll Fahrer aus Richtung Buer warnen, wenn es sich an der ersten Ampel auf Gladbecker Stadtgebiet staut. Wann die Anlage aufgebaut wird, steht noch nicht fest. Anfang des Jahres hatte es an der B224 zwei schwere Unfälle gegeben, ein Mensch starb dabei.

Gelsenkirchen: KFZ-Haftpflichtversicherungen sind sehr teuer

Haftpflichtversicherungen für Autos sind in Gelsenkirchen so teuer wie kaum sonst wo in Deutschland. Laut einem bundesweiten Vergleich müssen Autofahrer nur in Essen, Duisburg und Hagen noch mehr bezahlen. In Gelsenkirchen sind KFZ-Versicherungen demnach bis zu 42 Prozent teurer als im Durchschnitt. Grund sind unter anderem die vielen Unfälle bei uns. Weil die Versicherungen hier statistisch gesehen oft zahlen müssen, lassen sie sich das Risiko entsprechend teuer von den Kunden bezahlen. Auch in Bottrop müssen Autofahrer etwas mehr als im bundesweiten Durchschnitt zahlen, im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck etwas weniger.

Vorzeitige Entlassung von Gladbecker Geiselgangster immer wahrscheinlicher

Vom Gladbecker Geiselnehmer Dieter Degowski geht keine Gefahr mehr aus. Das ist die Einschätzung der Leiterin der Justizvollzugsanstalt Werl, in der Degowski einsitzt. Deswegen hält es die Leitung der JVA für vertretbar, dass Degowski demnächst frei kommt. Im Moment wird geprüft, ob er vorzeitig auf Bewährung entlassen werden kann. Eine endgültige Entscheidung wird es wohl noch bis zum Jahresende geben. Der Geiselgangster wurde 1991 zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Er hatte zusammen mit seinem Komplizen Rösner 1988 versucht eine Bank in Rentford-Nord zu überfallen. Auf der Flucht starben insgesamt drei Menschen.

Altersarmut in Gladbeck und Gelsenkirchen nimmt zu

Alte Menschen bei uns haben immer weniger Geld zur Verfügung. Das belegen aktuelle Zahlen der Bundesregierung. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck mussten im vergangenen Jahr knapp 1000 alte Menschen mehr Sozialhilfe beantragen als im Jahr davor. In Gelsenkirchen waren es gut 700. Nur in Bottrop geht der Trend in die andere Richtung: Hier lebten im vergangenen Jahr 30 alte Menschen weniger von Sozialhilfe als im Jahr davor.

Bewegungsbad für Förderschüler in Gladbeck

Die Jordan-Mai-Schule in Gladbeck bekommt ein Bewegungsbad für ihre Förderschule. Heute wird dazu offiziell der Grundstein gelegt. Ab dem kommenden Sommer sollen dann bewegungstherapeutisches Schwimmen an der Förderschule stattfinden können. Erst im Sommer wurde die Schule saniert und erweitert. Insgesamt wurden und werden so 2,6 Millionen Euro in die Schule gesteckt.

Weltkindertag: Alle bis 15 fahren kostenlos mit Bus und Bahn im VRR

Ob Bus, S-Bahn oder Regionalexpress: Kinder bis 15 fahren heute im gesamten VRR kostenlos. Zum Weltkindertag will der Verkehrsverbund so dafür sorgen, dass die Kinder zu den heutigen Veranstaltungen kommen. In Gelsenkirchen gibt es zum Beispiel Märchenstunden in den Bibliotheken oder Konzerte am Hans-Sachs-Haus und im Musiktheater.

2 Personen auf 75 Quadratmetern: Gelsenkirchener sitzen landesweit in kleinsten Wohnungen

Gelsenkirchener wohnen durchschnittlich in den kleinsten Wohnungen im Land. Das ergeben neue Zahlen der Landesstatistiker. Keine 75 Quadratmeter kommen demnach in Gelsenkirchen auf die durchschnittliche Wohnung für zwei Personen. Gladbeck und Bottrop liegen mit je 83 Quadratmetern deutlich darüber - landesweit aber auch 7 Quadratmeter unter dem Durchschnitt. Zum Vergleich: In Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke leben zwei Personen auf fast 130 Quadratmetern. Mit etwa hundert neuen Wohnungen pro Stadt hielt sich der Neubau bei uns in Grenzen.

Marcel H. muss sich heute wieder vor Gericht verantworten

Am Bochumer Landgericht geht heute Mittag der Prozess zum Doppelmord in Herne weiter. Angeklagt ist der 19-jährige Marcel H. Er hat die Morde an einem Nachbarsjungen und einem ehemaligen Schulfreund bereits seinem Anwalt gegenüber gestanden. Heute sagen weitere Zeugen aus - darunter auch der Polizist, der Marcel H. nach der Tat vernommen hat. Verhandlungsstart ist um 12:30 Uhr.

Preise für Bauland im Vergleich: Quadratmeter in Bottrop 7 Mal teurer als in Gladbeck

Beim Bauland gibt es in unseren drei Städten große Preisunterschiede. So hat der Quadratmeter in Gladbeck zuletzt etwas mehr als 30 Euro gekostet, in Gelsenkirchen knapp 100 Euro und in Bottrop dieselbe Fläche fast 230 Euro. Trotzdem ist das Interesse an Bauland in allen drei Städten ungebrochen groß: Im vergangenen Jahr wurde noch einmal deutlich mehr Bauland in Bottrop, Gelsenkirchen und dem Kreis Recklinghausen mit Gladbeck verkauft als im Vorjahr.

Zu wenig Beamte: Bundespolizei kann Wache am Hbf Gelsenkirchen nur zu 40% besetzen

Der Bundespolizei fehlt weiter Personal - das Revier am Gelsenkirchener Hauptbahnhof ist deshalb nur sporadisch besetzt. Von Januar bis August war das nur in 40% der Zeit überhaupt der Fall. Laut Bundespolizei entsteht dadurch aber keine Sicherheitslücke: Flexibel würde Personal vor allem da eingesetzt wo es nötig sei - außerdem wird beispielsweise auf Fußballspiele gesondert reagiert. Mit der laufenden Einstellungsoffensive hofft die Bundespolizei, dass schon im kommenden Jahr die Personallücke in Gelsenkirchen gefüllt werden kann. In Bottrop und Gladbeck ist keine Bundespolizei an den Bahnhöfen stationiert.

Bau-Boom geht weiter: Immer mehr Baulandkäufe in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Aus der Mietswohnung ins eigene Haus: Das gilt für immer mehr in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen. Laut Landesstatistiker wurde in Gelsenkirchen eineinhalb Mal so viel Bauland verkauft wie im Jahr davor - das sind fast 32.000 Quadratmeter. In Bottrop hat sich die Zahl auf über 45.000 Quadratmeter verdoppelt und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck sogar verdreifacht. Bauland war dabei zuletzt in Gladbeck im Vergleich zu Bottrop und Gelsenkirchen am günstigsten. Der Quadratmeter kostete etwas mehr als 30 Euro. In Gelsenkirchen muss man dreimal so viel hinlegen. Spitzenreiter bei Baulandpreisen ist Bottrop: Hier kostete ein Quadratmeter im vergangenen Jahr sogar fast 230 Euro.

Betrüger rufen im Namen der ELE an

Die ELE warnt aktuell wieder vor Betrügern. Immer wieder gebe es unseriöse Anrufe bei Kunden. Unbekannte geben sich demnach als Mitarbeiter der ELE aus, um an Zählernummern und Kontodaten zu kommen. Die Betrüger würden außerdem damit drohen, den Strom abzuklemmen. Die ELE weist darauf hin, dass sie nicht hinter den Anrufen steckt. Die Energiefirma verkauft am Telefon und an der Haustür keine Verträge. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie die ELE-Hotline anrufen. Die Nummer der ELE lautet: 0209 165-10.

Briefwahl beliebt in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl ist die Briefwahlbeteiligung in unseren drei Städten weiter sehr hoch. Insgesamt haben in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen schon mehr als 52.000 Bürger Briefwahl beantragt oder direkt abgestimmt. Bei der letzten Wahl waren es zum gleichen Zeitpunkt knapp 10.000 weniger. Die Briefwahlstellen sind noch bis Freitagabend vor der Wahl geöffnet. Rund 323.000 Gladbecker, Bottroper und Gelsenkirchener dürfen am 24. September einen neuen Bundestag wählen.

Trickdiebe in Gladbeck aufgetaucht - Masche mit kleinem Hund

Die Polizei bei uns warnt vor einer neuen Betrügermasche. In einigen Nachbarstädten sind Männer aufgetaucht, die in Begleitung eines kleinen Hundes an Türen klingeln. Wenn die Bewohner die Tür aufmachen, läuft der Hund in die Wohnung. Während die Betrüger dann nach dem Hund suchen, lassen sie herumliegende Wertsachen oder Geld mitgehen. In Gladbeck gab es zumindest einen Versuch mit dieser Masche - die betroffene Frau konnte den Hund aber gerade noch davon abhalten, in ihre Wohnung zu laufen. Die Polizei rät vor allem älteren Menschen, keinem Fremden die Tür aufzumachen.

Verfügbares Einkommen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen steigt

Die Menschen in unseren drei Städten haben immer mehr Geld im Portemonnaie - zumindest statistisch gesehen. Laut der Landesstatistiker ist das verfügbare Einkommen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. 2015 hatte zum Beispiel jeder Bottroper im Schnitt gut 19.600 Euro zur Verfügung - Steuern und Sozialabgaben schon abgezogen. In Gladbeck waren es 17.700 Euro, in Gelsenkirchen 16.300 Euro. Die Gelsenkirchener liegen im landesweiten Vergleich an vorletzter Stelle. Niedriger ist das verfügbare Einkommen nur in Kranenburg im Kreis Kleve.

U-18-Wahl: SPD ist Wahlsieger in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Kinder und Jugendliche aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen haben bei der U-18-Bundestagswahl mehrheitlich die SPD gewählt. Im Wahlkreis Gelsenkirchen kamen die Sozialdemokraten bei der Zweitstimme auf 38,5 Prozent, zweitstärkste Kraft ist die Linke mit 11,5 Prozent. Mit 10,9 Prozent kommt die CDU nur auf den dritten Platz. Im Wahlkreis Gladbeck/Bottrop ist die SPD ebenfalls stärkste Kraft mit 33,3 Prozent, dahinter liegen CDU und Die Grünen mit deutlichem Abstand. Gestern konnten bei der U18-Bundestagswahl alle mitmachen, die für die eigentliche Wahl zu jung sind. Die U18-Wähler konnten wie bei der echten Bundestagswahl zwei Stimmen abgeben - eine für den Wahlkreiskandidaten und die zweite für eine Partei.

Mehr U3-Kinder in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen in Betreuung

Immer mehr kleine Kinder bei uns gehen in eine Kita oder zur Tagesmutter. Das haben die Landesstatistiker in einer aktuellen Studie herausgefunden. Insgesamt wurden im Frühjahr fast 6.200 unter Dreijährige in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck betreut - deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Die Städte arbeiten seit Jahren mit Hochdruck daran, die U3-Plätze auszubauen. Gleichzeitig lassen sich immer mehr Frauen und Männer zu Tageseltern ausbilden.

Gelsenkirchen: Entscheidung über EM-Bewerbung der Schalke-Arena

Heute entscheidet sich, ob die Gelsenkirchener Veltins-Arena ins Rennen als Spielort der Fußball-EM 2024 geht. Der DFB gibt bekannt, welche zehn Stadien Teil der deutschen Bewerbung werden. 14 Städte haben ihren Hut in den Ring geworfen - vier muss der DFB noch aussortieren. Wichtig ist dem Fußballbund zum Beispiel, wie die Stadien ausgestattet und an den Verkehr angebunden sind. Im Sommer waren Experten des DFB in Gelsenkirchen, um die Veltins-Arena genau unter die Lupe zu nehmen. Ob die EM 2024 tatsächlich in Deutschland stattfindet, wird erst in einem Jahr entschieden. Einziger Mitbewerber ist die Türkei.

U18-Bundestagswahl in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Kinder und Jugendliche aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen können schon heute wählen gehen. Bei der U18-Bundestagswahl können alle mitmachen, die für die eigentliche Wahl zu jung sind. Dazu öffnen in unseren drei Städten insgesamt 16 Wahllokale. Die Jugendzentren, Gemeindehäuser und Schulen sind bis 18 Uhr geöffnet. Erste Ergebnisse soll es noch heute Abend geben. Die U18-Wähler können wie bei der echten Bundestagswahl zwei Stimmen abgeben - eine für den Wahlkreiskandidaten und die zweite für eine Partei. LINK ZUR U18-WAHL: http://www.u18.org/bundestagswahl-2017/

Jobsuche für Alleinerziehende bei uns schwierig

Alleinerziehende in unseren drei Städten finden nur selten einen neuen Job. Aktuell suchen knapp 3000 Alleinerziehende in Gelsenkirchen einen Job, nur jeder zehnte findet auch einen, so ein Sprecher des Jobcenters. In Gladbeck sind knapp 930 Alleinerziehende auf der Suche, in Bottrop sind es circa 1000.  Das liege vor allem daran, dass Alleinerziehende durch die Kinderbetreuung zeitlich nicht so flexibel sein können. Viele Jobs - zum Beispiel im Einzelhandel oder in der Gastronomie - hätten ungünstige Arbeitszeiten. Deshalb arbeiten die Jobcenter in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen eng mit Kitas und Schulen zusammen, Betreuungen zu vermitteln. In Gladbeck konnten Alleinerziehende zuletzt eine Teilzeit-Ausbildung machen.

TÜV in Bottrop prüft kostenlos die Lichtanlage

Der TÜV rät Autofahrern in unseren drei Städten, sich bald auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. In Bottrop bietet die TÜV-Station ab Oktober einen kostenlosen Lichtcheck an. Den ganzen Monat über prüfen die Experten, ob zum Beispiel Abblendlicht und Nebelscheinwerfer richtig funktionieren. Laut TÜV ist eine richtige Beleuchtung gerade im Winter wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr. Mängel an der Lichtanlage gehören zu den häufigsten Gründen, bei der Hauptuntersuchung durchzufallen.

Fahrradboxen an Gelsenkirchener Bahnhöfen kommen

Pendler in Gelsenkirchen, die mit dem Rad zum Bahnhof fahren, können sich auf viele neue Fahrradboxen freuen. 145 davon will der VRR im kommenden Jahr aufstellen - unter anderem am Gelsenkirchener Hauptbahnhof und an den Bahnhöfen in Buer, Hassel und Rotthausen. Aktuell laufen dafür die Ausschreibungen. In den Boxen gibt es moderne und sichere Stellplätze für Fahrräder. Sie werden vom Bund gefördert, damit mehr Pendler auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen. In Gelsenkirchen werden die neuen Fahrradboxen frühestens Mitte kommenden Jahres fertig sein. In Gladbeck und Bottrop sind aktuell keine geplant.

Starker Wind beschäftigt Feuerwehr in Gladbeck und Gelsenkirchen

Die Feuerwehren bei uns haben schon erste Sturmeinsätze hinter sich gebracht. In Gelsenkirchen-Ückendorf drohte heute Morgen auf der Markgrafenstraße ein dicker Ast auf zwei Autos zu stürzen. Auch die Gladbecker Feuerwehr musste mehrere Male wegen abgebrochener Äste ausrücken. In Bottrop gab es noch keine sturmbedingten Einsätze. Heute soll den ganzen Tag ein starker Wind in unseren drei Städten wehen. Der Förderverein Kotten Nie in Gladbeck hat deshalb auch das geplante Rudelsingen heute Abend abgesagt.

Arbeitsagentur Gelsenkirchen nur eingeschränkt erreichbar

Wenn Sie heute etwas bei der Gelsenkirchener Arbeitsagentur zu erledigen haben, sollten Sie das auf morgen verschieben. Wegen einer internen Veranstaltung bleiben die Geschäftsstellen in Gelsenkirchen und Bottrop geschlossen - das gleiche gilt für das Berufsinfozentrum an der Vattmannstraße. Besucher werden gebeten, morgen zu kommen. Wer sich arbeitslos melden möchte, hat dadurch keine finanziellen Nachteile. Für dringende Angelegenheiten gibt es einen Bereitschaftsdienst.

Mehr Patienten, aber weniger Personal in Gelsenkirchener Kliniken

Die Gelsenkirchener Krankenhäuser versorgen immer mehr Patienten. Im vergangenen Jahr waren in den fünf Kliniken insgesamt knapp 79.000 Menschen in stationärer Behandlung. Laut der Landesstatistiker waren das etwas mehr als im Jahr davor. Die Zahl der Ärzte und Pfleger in den Gelsenkirchener Krankenhäusern ist dagegen zurückgegangen. Im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck gab es in den Kliniken sowohl mehr Patienten, als auch mehr Personal. Für Bottrop konnten die Landesstatistiker keine belastbaren Zahlen vorlegen. 

Durchwachsene Freibad-Bilanz in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Die Freibäder bei uns blicken auf eine besonders schlechte Saison zurück. Insgesamt kamen in die sechs Freibäder in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen nur rund 260.000 Besucher. Im letzten Jahr waren es noch mehr als 305.000. Als Grund nennen die Betreiber vor allem das schlechte Wetter. Besonders schlecht lief es im Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen - alleine hier kamen rund ein Drittel Schwimmer weniger als im letzten Jahr. Die Freibadsaison bei uns ist vergangene Woche geendet. Als letztes hat am Freitag das Bottroper Stenkhoffbad geschlossen.

DFB vergibt Preis an Schalker Fan-Initiative

Die Schalker Fan-Initiative wird vom DFB mit einem Preis ausgezeichnet. Die Fan-Initiative sei ein herausragendes Beispiel für die vielen positiv wirkenden Fangruppen im Land, aber auch für das gesellschaftliche Engagement im Fußball insgesamt, sagte DFB-Präsident und Jury-Mitglied Reiner Grindel. Deswegen bekommt sie den "Julius-Hirsch-Preis". Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren hat die Schalker Fan-Initiative zahlreiche Aktionen gegen Rasissmus ins Leben gerufen und engagiert sich für viele Integrationsprojekte. Der Julius-Hirsch-Preis wird am 7. Oktober verliehen. Damit zeichnet der DFB seit 2005 jedes Jahr Personen, Vereine oder Initiativen aus, die sich besonders in die Gesellschaft einbringen.

Bitte anschnallen! Gurtkontrollen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Die Polizei bei uns hat in dieser Woche verstärkt ein Auge darauf, ob Autofahrer angeschnallt sind. Die Beamten in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen machen bei einer europaweiten Schwerpunktkontrolle mit. Der Gurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen - das will die Polizei Autofahrern klarmachen, die nicht angeschnallt sind. Außerdem achten die Beamten darauf, ob Kinder in passenden Kindersitzen unterwegs sind. Erwachsene, die nicht angeschnallt sind, müssen 30 Euro zahlen - für nicht gesicherte Kinder werden 60 Euro fällig.

Tag des offenen Denkmals in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Gladbecker, Bottroper und Gelsenkirchener können heute wieder Denkmäler in ihrer Stadt kennenlernen. Alle drei Städte machen beim Tag des offenen Denkmals mit. Der steht in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“. Allein in Gelsenkirchen öffnen neun Bauwerke ihre Türen. Dabei sind beispielsweise das alte Bahnbetriebswerk in Bismarck und der Schacht 2 der Zeche Hugo in Buer. In Bottrop stehen die Kreuzkamp-Kapelle an der Gladbecker Straße und Schloß Beck im Mittelpunkt und in Gladbeck die Heilig-Kreuz-Kirche und der Vöinghof. Die Führungen sind kostenlos, teilweise ist eine Anmeldung nötig. Genaue Infos gibt es auf unter tag-des-offenen-denkmals.de.

Heimat shoppen: Kampagne für attraktive Innenstädte in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Händler und Gastronomen bei uns wollen wieder mehr Kunden in die Innenstädte locken. Heute und morgen gibt es deshalb in Gladbeck, Bottrop, Kirchhellen, in der Gelsenkirchener Innenstadt sowie in Buer und Horst den Aktionstag "Heimat shoppen". Durch besondere Aktionen und Rabatte sollen die Kunden dazu gebracht werden, öfter in den Geschäften in ihrer Stadt einzukaufen. Organisiert wird das Ganze von der Industrie- und Handelskammer. Sie ist davon überzeugt, dass unsere Innenstädte ohne Handel nicht mehr als Treffpunkte und Zentren funktionieren. Dem Handel vor Ort macht u.a. die Konkurrenz durch das Internet zu schaffen.

Verschärfte Sicherheit beim Mordprozess gegen Marcel H.

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Doppelmörder Marcel H. aus Herne ist heute Morgen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gestartet. Die Zuschauer am Bochumer Landgericht wurden gleich zweimal gründlich durchsucht. Vor dem Gerichtssaal gibt es eine zusätzliche Sicherheitsschleuse. Bei dem Prozess sind Medienvertreter aus ganz Deutschland dabei. Marcel H. ist wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt. Der 19-Jährige soll im März einen Nachbarsjungen und einen Bekannten erstochen haben. Außerdem legte er laut Anklage einen Brand, um Beweise zu vernichten. Nach tagelanger Flucht hatte sich der junge Mann schließlich gestellt. 

Riesiger Medienrummel: Prozess gegen Marcel H. startet

Dem mutmaßlichen Doppelmörder Marcel H. aus Herne wird ab heute der Prozess gemacht. Um 9 Uhr startet unter riesigem Medienrummel die Verhandlung am Bochumer Landgericht. Annika Boenigk fasst den Fall nochmal zusammen. Heimtückisch und aus Mordlust soll der 19-jährige Marcel H. im März einen neunjährigen Nachbarsjungen und einen 22-jährigen Bekannten erstochen haben - so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. In der Wohnung seines zweiten Opfers soll der junge Herner außerdem einen Brand gelegt haben, um Beweise zu vernichten. Der Fall hatte vor sechs Monaten bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil Marcel H. tagelang auf der Flucht war. Schließlich hatte er sich selbst gestellt. Das Landgericht hat erst einmal elf Prozesstage angesetzt. Frühestens Ende Oktober soll das Urteil fallen. Annika Boenigk für Radio Emscher Lippe

Ärzte in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen sind fußläufig erreichbar

Die meisten Gladbecker, Bottroper und Gelsenkirchener haben einen Arzt in unmittelbarer Nähe. Der Regionalverband Ruhr hat in einer Studie die Entfernungen zu wichtigen Einrichtungen gemessen. In Gelsenkirchen ist der Weg zum nächsten Haus- und Kinderarzt im Schnitt nur 423 Meter lang. In Gladbeck liegt die durchschnittliche Entfernung bei 480 Meter, in Bottrop bei 611 Meter. Im Vergleich zu anderen Städten sind die Wege zum Arzt damit bei uns sehr kurz. Auch bei Kitas und Grundschulen kann vor allem Gelsenkirchen in der Studie mit kurzen Wegen punkten.

Spitze im Ruhrgebiet: Kurze Wege zur Kita in Gelsenkirchen

Gelsenkirchener Kinder haben im Ruhrgebiet die kürzesten Wege zur Kita. Das hat der Regionalverband Ruhr herausgefunden. Im Schnitt ist in Gelsenkirchen der Weg zur Kita 292 Meter lang. Näher ist es in keiner anderen Ruhrgebietsstadt. Auch Supermärkte und Bus- und Bahnhaltestellen haben viele Gelsenkirchener fast vor der Haustür. In Gladbeck, Bottrop und den anderen Ruhrgebietsstädten sind die Wege teils deutlich länger. Der RVR ist sich sicher, dass kurze Wege zu zentralen Einrichtungen eine Stadt attraktiv machen.

Sprechstunde für schnelles Internet in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Unternehmen und Privatleute in unseren drei Städten können sich heute darüber informieren, wie sie an schnelleres Internet kommen. Die neuen Breitband-Koordinatoren der Städte laden ab 15 Uhr zu einer gemeinsamen Sprechstunde ein. Bei der Bottroper Wirtschaftsförderung erklären sie, wie der Glasfaser-Ausbau bei uns voran geht und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Die Städte haben sich in Sachen schnelles Internet zusammengetan. Die neuen Breitband-Koordinatoren sorgen seit Juni dafür, dass Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen gemeinsam ein gutes Glasfasernetz aufbauen.

Durchschnittsalter der Lehrer in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen leicht gesunken

Die Lehrer in den Schulen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen werden im Schnitt wieder jünger. Laut der Landesstatistiker gab es im vergangenen Schuljahr die jüngsten Lehrer bei uns an Gladbecker Schulen. Sie sind im Schnitt 44,7 Jahre alt. In Bottrop und Gelsenkirchen liegt das Durchschnittsalter jeweils etwas darüber. Insgesamt liegen unsere drei Städte leicht unter dem Landesschnitt. Vor fünf Jahren waren die Lehrer noch bis zu 1,7 Jahre älter. Unterm Strich sind Lehrerinnen etwas jünger als ihre männlichen Kollegen.

Fall Marcel H.: Ermittlungen gegen Polizisten

Im Fall des mutmaßlichen Mörders Marcel H. ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen einen Bochumer Polizeibeamten. Das berichtet das Online-Portal „Der Westen“. Demnach wird wegen eines Fotos ermittelt, das den Herner Marcel H. mit gespreizten Beinen und Handschellen zeigt und im Internet veröffentlicht wurde. Das Bild ist in einem Polizeigebäude nach der Verhaftung entstanden und das sei problematisch. Was allerdings die genauen Vorwürfe sind, ist im Moment noch nicht bekannt. Am Freitag beginnt der Prozess gegen Marcel H, u.a. wegen zweifachen Mordes.

Abgerissene und beschmierte Wahlplakate in Bottrop

Einige Parteien bei uns haben im Bundestagswahlkampf Probleme mit zerstörten Wahlplakaten. Vor allem in Bottrop wurden mehrere Plakate abgerissen oder beschmiert. Die SPD hatte zum Beispiel Probleme in Feldhausen, die Linke an der Hünefeldstraße. Auch bei der Bottroper CDU wurden Plakate verunstaltet - vor allem großflächige, die am Straßenrand aufgestellt sind. Zum Teil mussten die Parteien auch neu plakatieren. Auch in Gladbeck und Gelsenkirchen wurden vereinzelt Plakate zerstört - im Gegensatz zu vorherigen Wahlen ist die Lage aber diesmal entspannter, sagen die Parteien.

Veranstaltungskalender

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Veranstaltungstipp

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