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Nachrichten für Gladbeck
von Radio Emscher-Lippe


Unternehmen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen von Türkei-Krise betroffen

Durch den Streit zwischen Deutschland und der Türkei könnten Unternehmen bei uns Probleme bekommen. Das befürchtet die Industrie- und Handelskammer, die für unsere drei Städte zuständig ist. Max Hanke erklärt die Hintergründe. Im Moment machen rund 100 Firmen in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck Geschäfte mit der Türkei. Sie liefern zum Beispiel Maschinenbauteile oder Autozubehör dorthin. Durch die diplomatische Krise zwischen Deutschland und der Türkei ist die Unsicherheit auf beiden Seiten groß. Die IHK glaubt, dass die Umsätze für die Unternehmen bei uns dadurch um bis zu 15 Prozent zurückgehen könnten - und nicht alle Firmen können so einen Rückgang auffangen. Allein im vergangenen Jahr haben die Unternehmen im IHK-Bezirk Nordwestfalen Waren im Wert von 600 Millionen Euro in die Türkei geliefert. Max Hanke für Radio Emscher Lippe

Abriss des alten Hertie-Hauses zieht sich noch hin

Frühestens in zwei Wochen soll das alte Hertie-Haus in der Gladbecker Innenstadt komplett verschwunden sein. Das ehemalige Kaufhaus und das Parkhaus sind zwar schon komplett abgerissen, im Moment wird aber noch der Bauschutt verarbeitet. Ein Teil davon wird später für den Bau des neuen Einkaufszentrums gebraucht, der Rest muss zerkleinert und weggebracht werden. Ein Investor will auf dem Gelände ein neues Einkaufszentrum bauen. Ende kommenden Jahres sollen die ersten Geschäfte eröffnen.

Staugefahr auf der A2 in Richtung Hannover

Heute Morgen kann es auf der A2 in Richtung Hannover zwischen dem Autobahndreieck Bottrop und der Ausfahrt Gladbeck/-Ellinghorst eng werden. Grund sind Arbeiten an den Fahrbahnen. Noch bis 10:30 Uhr werden Schäden ausgebessert. Deswegen sind bis zu zwei Spuren dicht.

Rekordhoch bei Ausländerzahlen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

In NRW leben so viele Ausländer wie noch nie – das zeigt sich auch in unseren drei Städten. Ende vergangenen Jahres lebten in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck gut 139.000 Menschen mit ausländischem Pass - über 13.000 mehr als im Jahr davor. Das steht in einer Erhebung der Landesstatistiker.  Die meisten Ausländer bei uns sind Türken, gefolgt von Polen und Syrern. Zum Teil leben sie schon seit vielen Jahren in unseren drei Städten.

Ärger um Rauchmelder in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

In Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen gibt es für Wohnungsunternehmen Ärger um Rauchmelder. Mieter weigern sich die Melder in ihren Wohnungen installieren zu lassen. Das größte Wohnungsunternehmen in unseren drei Städten - Vivawest - musste in ersten Fällen schon vor Gericht ziehen. Die Mieter weigern sich teilweise Installateure in die Wohnung zu lassen und nehmen vereinbarte Termine nicht wahr. In Gladbeck musste Vivawest 3 Mieter verklagen, in Bottrop sind bis jetzt 20 Klagen raus und in Gelsenkirchen wurden bereits 16 Mieter angezeigt. Seit Anfang des Jahres sind Rauchmelder in Mietwohnungen gesetzlich vorgeschrieben.

Mehr Menschen mit ausländischem Pass in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Die Zahl der Ausländer in unseren drei Städten ist auf einem neuen Rekordhoch. Das steht in einer Erhebung der Landesstatistiker. Ende vergangenen Jahres lebten in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck gut 139.000 Menschen mit ausländischem Pass - über 13.000 mehr als im Jahr davor. Die meisten Ausländer bei uns sind Türken, gefolgt von Polen und Syrern. Zum Teil leben sie schon seit vielen Jahren in unseren drei Städten.

IHK sieht Diesel-Fahrverbote in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen kritisch

Bessere Bus- und Bahnverbindungen, mehr Anreize zum Kauf schadstoffarmer Autos und ein besserer Verkehrsfluss – das schlägt die IHK in Gelsenkirchen vor, damit die Luft bei uns besser wird. Fahrverbote sind für die Industrie- und Handelskammer dagegen das letzte Mittel. Aktuell fordert die Deutsche Umwelthilfe zum Beispiel für die Stuttgarter Innenstadt ein Diesel-Verbot. Auch in Gladbeck und Gelsenkirchen sind die Werte von Giftstoffen in der Luft zu hoch - das liegt vor allem an Dieselfahrzeugen. Die IHK befürchtet durch mögliche Fahrverbote Nachteile für Unternehmen und Kunden. Kleinere und mittlere Firmen könnten es sich außerdem kaum leisten, ihren Fuhrpark zu erneuern.

Hallenbad Gladbeck bleibt vier Wochen lang geschlossen

Die Stadt Gladbeck nutzt die Sommerferien, um das Hallenbad auf Vordermann zu bringen. Deswegen ist das Bad an der Bottroper Straße ab heute für die kommenden vier Wochen dicht. In dieser Zeit gibt es eine Grundreinigung. Ab dem 20. August hat das Gladbecker Hallenbad dann wieder regulär geöffnet. 

ELE warnt vor Betrügern in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Die ELE warnt aktuell vor Betrügern, die in ihrem Namen unterwegs sind. Mehrfach wurden in letzter Zeit Ahnungslose in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen angerufen oder an der Haustür angesprochen. Bei der Masche fragten die Betrüger nach, ob die Kunden einen günstigeren Vertrag wollten. Dazu müssten sie die Verträge direkt unterschreiben und ihre Kontodaten preisgeben. Die ELE weist darauf hin, dass solche Werber nicht in ihrem Auftrag handeln. Wer Zweifel hat, soll den ELE-Kundendienst anrufen.

Weniger Austritte aus katholischer Kirche

Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche hat in unseren drei Städten abgenommen. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Bistums Essen hervor. Insgesamt hat die katholische Kirche in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen im vergangenen Jahr 647 Mitglieder verloren. Das sind knapp 200 Menschen weniger als im Jahr davor. Die Austritte aus der evangelischen Kirche sind in unseren drei Städten nahezu gleich geblieben. Als Grund aus der Kirche auszutreten nennen die meisten Entfremdung und fehlende Bindung.

Polizeiaufgebot bei der Cranger Kirmes - Besucher sollen sich sicher fühlen

Auf der Cranger Kirmes werden in diesem Jahr viele Polizisten unterwegs sein. Das Thema Sicherheit steht wegen der Terrorgefahr ganz oben auf dem Programm der Veranstalter. An verschiedenen Zufahrten will die Polizei Betonpöller aufbauen. Dadurch soll verhindert werden, dass LKW in die Menschenmenge rasen können. Außerdem wird das Kirmesgelände zum ersten Mal videoüberwacht. Das soll mögliche Straftäter abschrecken. Besucher sollten große Taschen oder Rucksäcke zu Hause lassen - es drohen Taschenkontrollen. Die Cranger Kirmes startet am 3. August.

Cranger Kirmes: Betonpöller und Videoüberwachung für mehr Sicherheit

Die Cranger Kirmes Anfang August soll trotz der Terrorgefahr sicher sein. An verschiedenen Zufahrten will die Polizei Betonpöller aufbauen. Dadurch soll verhindert werden, dass LKW in die Menschenmenge rasen können. Außerdem wird das Kirmesgelände in diesem Jahr zum ersten Mal videoüberwacht. Das soll mögliche Straftäter abschrecken. Besucher sollten große Taschen oder Rucksäcke zu Hause lassen, rät der Veranstalter - ansonsten müssen sie mit Taschenkontrollen rechnen. Die Cranger Kirmes startet am 3. August.

Polizei Herne will Cranger Kirmes videoüberwachen

Die Polizei Herne will auf der Cranger Kirmes zum ersten Mal Videoüberwachung einsetzen. Mithilfe eines speziellen Polizeifahrzeugs können so verschiedene Punkte der Kirmes überwacht werden. Dadurch sollen vor allem Straftaten verhindert werden. Die Polizei nutzt die Videoüberwachung aber auch um bereits begangene Straftaten, wie zum Beispiel Taschendiebstähle, besser aufklären zu können. Außerdem rät die Polizei dazu, große Taschen und Rucksäcke gar nicht erst auf das Kirmesgelände mitzunehmen. Besucher der Cranger Kirmes müssen mit Taschenkontrollen rechnen.

Erste Engpässe bei Blutkonserven in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Das Deutsche Rote Kreuz bei uns bittet im Moment verstärkt um Blutspenden. In der Ferienzeit geht die Zahl der Spender immer deutlich zurück. Aktuell liegt der Blutspendedienst West, der für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen zuständig ist, zehn Prozent unter dem Soll. Einen Versorgungsnotstand gibt es zwar noch nicht - allerdings könnte es durch die Sommerferien zu weiteren Engpässen kommen. Am 4. August rufen wir von Radio Emscher Lippe deshalb wieder zum großen Blutspendemarathon auf. An vier Standorten in Gladbeck, Bottrop, Kirchhellen und Buer wird gezapft.

14 Millionen Euro für Schulen, Kindergärten und Straßen in Gladbeck

Viele Schulen in unseren drei Städten werden im Moment renoviert. Mit Beginn der Sommerferien sind fast überall die Handwerker eingezogen. Besonders viel investiert in diesem Jahr die Stadt Gladbeck: Für über 14 Millionen Euro werden Schulen, Kindergärten und Straßen auf Vordermann gebracht. Das meiste Geld geht für eine neue Mensa an der Jordan-Mai-Schule drauf. In Gelsenkirchen wird die Gesamtschule Horst für fast drei Millionen Euro energetisch saniert. Bottrop lässt unter anderem neue Fenster an der Grundschule Grafenwald einbauen.

Gewitter in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen - aber keine Feuerwehreinsätze

Unsere drei Städte sind bei dem starken Gewitter bis jetzt glimpflich davon gekommen. Seit dem frühen Morgen hat es in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ordentlich gekracht und geschüttet - die Feuerwehren hatten allerdings keine unwetterbedingten Einsätze. Radio Emscher Lippe-Hörer meldeten unter anderem starken Regen in Gelsenkirchen-Horst und Gladbeck-Mitte. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für unsere drei Städte, die seit gestern Abend galt, ist mittlerweile aufgehoben.  

Handwerker ziehen in die Schulen von Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ein

Unsere drei Städte stecken in diesen Sommerferien wieder viel Geld in die Schulen. In vielen Klassenzimmern, Turnhallen und Toilettenanlagen sind die Handwerker eingezogen. In diesem Jahr wird besonders viel gebaut und renoviert – Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen haben vom Land Extra-Geld bekommen, um die Schulen in Stand zu halten. In Gelsenkirchen wird vor allem in der Gesamtschule Horst gearbeitet: Der Standort Turfstraße wird für fast drei Millionen energetisch saniert. Bottrop steckt das meiste Geld in ein neues Dach für die Cyriakusschule, in Gladbeck bekommt unter anderem die Jordan-Mai-Schule eine Mensa. 

Bahnstörung behoben: Züge in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen fahren normal

Für Bahnpendler im Ruhrgebiet sollte heute Morgen wieder alles nach Plan laufen. Gestern hat ein Kurzschluss in einem Stellwerk bei Düsseldorf für massive Probleme gesorgt. Im Rheinland und im Ruhrgebiet gab es Zugausfälle und Verspätungen. Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zum Beispiel kamen die Fernzüge zum Teil eine Dreiviertelstunde später. Abends um halb Acht war die Störung laut Bahn behoben.

Züge verspäten sich in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Bahnpendler aus unseren drei Städten müssen sich im Moment auf Verspätungen einstellen. Schuld ist ein Stellwerksproblem am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Deswegen können sich auch in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen heute verspäten. Der genaue Grund für die Störung sei laut Bahn noch unklar. Es könnte aber an einem Kurzschluss im Stellwerk liegen. Die Störung kann noch bis heute Abend dauern.

In Gelsenkirchen soll es ab September mehr Polizisten geben, in Gladbeck und Bottrop weniger.

In Gelsenkirchen soll es ab September mehr Polizisten geben, in Gladbeck und Bottrop weniger. Das zeigt ein aktueller Entwurf des Innenministeriums. Danach bekommt die Polizei in Gelsenkirchen fünf zusätzliche Stellen, in Recklinghausen sind es sechs weniger. Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die Zahlen - sie würden auch Verwaltungsstellen mitzählen, wichtig sei aber nur die Zahl der Streifenpolizisten. Wie viele Polizisten wo eingesetzt werden wird vom Innenministerium nach einem Schlüssel berechnet. Dabei geht es zum Beispiel um die Kriminalität in der Stadt oder ob die jeweilige Behörde noch Aufgaben von anderen übernehmen muss.

In Gelsenkirchen soll es ab September mehr Polizisten geben, in Gladbeck und Bottrop weniger.

In Gelsenkirchen soll es ab September mehr Polizisten geben, in Gladbeck und Bottrop weniger. Das zeigt ein aktueller Entwurf des Innenministeriums. Wie sich die Zahlen genau zusammensetzen, hängt davon ab, wen man fragt. Svenja Wahle erklärt das Zahlen-Chaos. Die Gewerkschaft der Polizei und das Innenministerium werten die Zahlen unterschiedlich. Das Ministerium schaut auf die kompletten Stellen - inklusive Verwaltung. Die Gewerkschaft betrachtet nur die Polizisten, die auch auf der Straße unterwegs sind. In Gelsenkirchen wird es demnach aus Sicht der Gewerkschaft vier neue Stellen geben, laut Innenministerium sind es fünf - weil eine zusätzliche Stelle in der Verwaltung geschaffen wird. Bei der Polizei Recklinghausen, zuständig für Gladbeck und Bottrop, werden weniger Beamte eingesetzt. Laut Gewerkschaft 20, das Ministerium zählt sechs Stellen weniger. Svenja Wahle für Radio Emscher Lippe

Lehrstellen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen könnten unbesetzt bleiben

Wer in unseren drei Städten einen Ausbildungsplatz bekommen will, muss flexibler werden - das sagen IHK und Handwerkskammer. Sie beobachten, dass viele junge Leute sich für die gleichen Lehrstellen interessieren. Frauen wollen zum Beispiel oft eine Ausbildung im Büro machen, Männer als KfZ-Mechatroniker. Unbeliebtere Lehrstellen wie Dachdecker oder Konditor bleiben dadurch unbesetzt. Handwerkskammer und IHK wünschen sich, dass die Bewerber offen für andere Jobs werden oder auch bereit sind, zu pendeln. Zwei Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres suchen noch fast 1.300 junge Leute in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen eine Stelle. Auf der anderen Seite sind noch 971 Ausbildungsplätze frei.

Probleme bei der Vergabe von Ausildungsplätzen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Viele Lehrstellen bei uns könnten in diesem Jahr unbesetzt bleiben. Das befürchten Handwerkskammer und IHK - obwohl es in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen weniger Ausbildungsplätze als Bewerber gibt. Svenja Wahle erklärt, wo das Problem liegt. Auf 971 freie Ausbildungsplätze in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen kommen fast 1.300 Jugendliche, die eine Ausbildung suchen. Klingt so, als könne man alle freien Stellen vermitteln - ist aber nicht so. Viele junge Leute suchen ähnliche Ausbildungsplätze - dadurch bleiben in vielen Branchen Stellen unbesetzt. Frauen interessieren sich oft für eine Ausbildung als Friseurin oder im Büro, die meisten Männer möchten eine Ausbildung als KfZ-Mechatroniker machen. Dadurch bleiben zum Beispiel Dachdecker- oder Konditoren-Plätze oft frei. Auch in der Gastronomie und in der Lagerlogistik werden händeringend Azubis gesucht. Handwerkskammer und IHK wünschen sich, dass die Bewerber flexibler sind und auch bereit, zu pendeln. Svenja Wahle für Radio Emscher Lippe

450 Millionen Euro für neue Emscher in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Der milliardenschwere Umbau der Emscher bei uns ist gesichert. Die Emschergenossenschaft hat für das Mammut-Projekt ein weiteres Darlehen bekommen. Die EU-Förderbank stellt 450 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können die Arbeiten in den kommenden zwei Jahren bezahlt werden. Bis 2020 soll die Emscher im Ruhrgebiet wieder zum natürlichen Fluss werden. Dafür wurden auch schon an vielen Stellen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen gebaut.

Weniger junge Komasäufer in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

In unseren drei Städten gibt es immer weniger jugendliche Komasäufer. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der AOK. Demnach sind im vergangenen Jahr insgesamt 68 junge Menschen in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet. Im Jahr davor waren es noch 74. Trotzdem bleibt Alkohol das Suchtmittel Nummer eins bei Jugendlichen. Vor allem die Dunkelziffer sei sehr hoch, warnt die AOK.

Vestische: Keine großen Fahrplan-Änderungen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Heute ist Fahrplanwechsel bei der Vestischen – Kunden in unseren drei Städten müssen sich aber nicht groß umstellen. Es gibt nur kleinere Änderungen in den Fahrplänen. Beim Schnellbus 91 von Gelsenkirchen-Buer über Gladbeck und Bottrop nach Oberhausen fahren abends einzelne Busse wenige Minuten später. Auf den Linien 261 und 262 in Bottrop und beim Taxibus 240 in Gelsenkirchen verschieben sich bei einigen Abfahrten die Zeiten. Die genauen Fahrpläne gibt es auf vestische.de. Bei der Bogestra war der Fahrplanwechsel schon im vergangenen Monat.

Busse statt Bahnen: Streckensperrung zwischen Dortmund und Herne

Die Bahnfahrt nach Dortmund wird ab dem späten Abend aus unseren drei Städten komplizierter als sonst. Die Strecke zwischen Herne und Dortmund ist das Wochenende teilweise gesperrt. Die Bahn nimmt in einem Stellwerk neue Signaltechnik in Betrieb. Deshalb fahren ab Wanne-Eickel statt der S2 und dem RE 3 nur Ersatzbusse. Die Halte in Herne, Castrop-Rauxel und Dortmund-Mengede fallen zudem aus. Ab Montagmorgen sollen die Züge dann wieder normal fahren.

Gelsenkirchen: Wartezeit bei Ausländerbehörde soll sinken

Die Stadt Gelsenkirchen will Ausländerangelegenheiten bald schneller abarbeiten können. Dafür seien extra neue Kollegen eingestellt worden. Aktuell liegt die Wartezeit für einen Termin bei bis zu acht Monaten. Das gelte aber nur für Spezialfälle, etwa bei komplizierten Aufenthaltsfragen, heißt es von der Stadt Gelsenkirchen. Normale Fälle gingen deutlich schneller. In Gladbeck dauert es im Schnitt drei Monate bis es einen Termin in der Ausländerbehörde gibt, in Bottrop sind es drei bis sechs Monate.

Lange Wartezeiten bei den Ausländerbehörden

Ausländer müssen vor allem in Gelsenkirchen zum Teil lange auf einen Termin bei der Ausländerbehörde warten. Bis zu acht Monate können vergehen. In Gladbeck und Bottrop dauert es deutlich weniger lang. Michael Rose mit den Details. Die lange Wartezeit in Gelsenkirchen betrifft vor allem Spezialfälle, heißt es von der Stadt. In der Regel geht es dabei um komplizierte Fragen zu Aufenthaltsgenehmigungen für Flüchtlinge. Normale Fälle würden deutlich schneller bearbeitet. Zudem hofft die Stadt Gelsenkirchen, bald generell schneller zu werden - neue Kollegen für die Ausländerbehörde seien schon gefunden worden, ihre Schulungen laufen. In Gladbeck müssen Ausländer im Schnitt drei Monate auf einen Termin warten, in Bottrop sind es drei bis sechs Monate. Im ganzen Ruhrgebiet sind die Wartezeiten in den Ausländerbehörden in den großen Städten lang. Hier leben aber auch die meisten Flüchtlinge. Michael Rose für Radio Emscher Lippe

Mehr schnelles Internet für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen mit Gladbeck wollen gemeinsam den Ausbau des schnellen Internets voranbringen. So soll es neue Breitbandkoordinatoren geben, die Ansprechpartner für Kommunen und Unternehmen vor Ort sind. Sie sollen sicherstellen, dass die einzelnen Städte zum Beispiel nicht aneinander vorbei planen, sondern an einem Strang ziehen. Auch wenn es um das locker Machen von Fördergeld geht, sollen sie helfen. So sollen vor allem Bereiche schnelles Internet bekommen, die sonst von privaten Unternehmen gern vergessen werden. Das Ganze ist bis 2020 durch Landesmittel finanziert.

Neue Ansprechpartner für schnelles Internet

Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen haben sich in Sachen schnelles Internet zusammengetan. Gemeinsam wollen sie den Ausbau unter anderem des Glasfasernetzes voranbringen. Andreas Flocke erklärt die Aufgaben der neuen Breitbandkoordinatoren. Ansprechpartner sein für Kommunen und Unternehmen vor Ort. Das ist die Hauptaufgabe der neuen Breitbandkoordinatoren. Sie sollen sicherstellen, dass die einzelnen Städte zum Beispiel nicht aneinander vorbei planen, sondern an einem Strang ziehen. Auch wenn es um das Eintreiben von Fördergeld geht, sollen die Koordinatoren helfen. So sollen vor allem die Gegenden schnelles Internet bekommen, die sonst von privaten Unternehmen gern vergessen werden. Die Finanzierung der Breitbandkoordinatoren ist bis 2020 durch Landesmittel gesichert. Andreas Flocke für Radio Emscher Lippe

Augen auf und Tasche zu! - Aktionswoche gegen Taschendiebstahl

Die Polizei in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen will in dieser Woche gegen Taschendiebstähle vorgehen. In der landesweiten Infowoche warnt die Polizei vor allem vor den Folgen. Erinnerungsfotos aus dem Portemonnaie, Kontakte oder Nachrichten aus dem Smartphone seien unersetzbar. In Bussen und Bahnen wollen Polizeibeamte deswegen Tipps geben, wie man seine Taschen und deren Inhalt schützen kann. In Buer gibt es morgen Vormittag außerdem einen Infostand auf dem Marktplatz. Landesweit geht die Zahl der Taschendiebstähle zwar leicht zurück. Im vergangenen Jahr entstand aber immer noch ein Schaden von schätzungsweise 15 Millionen Euro.

Weniger Kirchenaustritte in Bottrop und Gelsenkirchen

Die Zahl der Kirchenaustritte ist bei uns nur in Gladbeck leicht gestiegen. In Bottrop und Gelsenkirchen ging die Zahl der Austritte im ersten Halbjahr dieses Jahres hingegen zurück. In beiden Städten sind jeweils rund 30 Menschen weniger aus den großen Kirchen ausgetreten. Hauptgrund für den Abschied aus der Kirche ist die fehlende Bindung zur Gemeinde. Das hat eine Online-Befragung des Bistums Essen ergeben. Mehr als 3.000 Männer und Frauen hatten dabei mitgemacht.

Weniger Kirchenaustritte in Bottrop und Gelsenkirchen

In Bottrop und Gelsenkirchen sind weniger Menschen aus den großen Kirchen ausgetreten. In Gelsenkirchen zählte das Amtsgericht im ersten Halbjahr 281 Austritte, vor einem Jahr waren es noch rund 30 mehr. In Bottrop gab es ein Minus von 29. In Gladbeck gab es dagegen etwas mehr Kirchenaustritte. Insgesamt kehrten 139 Gladbecker in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Kirchen den Rücken. Entfremdung und fehlende Bindung sind für viele die wichtigsten Gründe aus der Kirche auszutreten. Das ist bei einer Online-Befragung des Bistums Essen herausgekommen. Mehr als 3.000 Männer und Frauen hatten dabei mitgemacht.

Polizisten aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen beim G20-Gipfel in Einsatz

Polizisten aus unseren drei Städten unterstützen ihre Kollegen beim G20-Gipfel in Hamburg. Der ist heute gestartet. Von der Polizei Gelsenkirchen und dem Kreis Recklinghausen mit Gladbeck und Bottrop sind Hundertschaften dabei. Insgesamt sind 2.200 Polizisten aus NRW in Hamburg im Einsatz. Unter anderem sorgen Spezialeinheiten, Taucher, Polizeireiter und Polizeihunde von hier für Sicherheit rund um den G20-Gipfel. Trotzdem sei auch immer noch genug Polizei bei uns da - sollte etwas Großes passieren, sagt das NRW-Innenministerium.

Unsere Polizei unterstützt Kollegen bei G20-Gipfel

Polizisten aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen unterstützen ihre Kollegen beim G20-Gipfel in Hamburg. Der ist heute gestartet. Vanessa Winkel mit den Details zum Polizeieinsatz. Wasserwerfer, Polizeihubschrauber und Streifenwagen - aus NRW wird alles geliefert, was beim G20-Gipfel aus Polizeisicht gebraucht wird oder werden könnte. Insgesamt sind aus ganz NRW rund 2.200 Polizisten dabei. Unter anderem sorgen Spezialeinheiten, Taucher, Polizeireiter und Polizeihunde von hier mit für die Sicherheit rund um den G20-Gipfel. Von der Polizei Gelsenkirchen und dem Kreis Recklinghausen mit Gladbeck und Bottrop sind Hundertschaften dabei. Koordiniert wird das von Duisburg aus - das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in NRW schickt die Unterstützung nach Hamburg. Trotzdem sei auch immer noch genug Polizei hier - sollte bei uns etwas passieren. Vanessa Winkel für Radio Emscher Lippe.

Diebe halten sich wegen Schnellverfahren in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen zurück

In Gladbeck und Bottrop hat es bisher 14 Schnellverfahren für Kleinkriminelle gegeben. Die beschleunigten Verfahren gibt es in den beiden Städten erst seit Anfang des Jahres. Die Richter haben aber das Gefühl, dass sie abschreckend auf Kleinkriminelle wirken. Den Eindruck spiegelt auch das Gelsenkirchener Amtsgericht wider: In den ersten sechs Monaten des Jahres gab es hier fast 40 sogenannte beschleunigte Verfahren - 10 weniger als letztes Jahr im gleichen Zeitraum. Anderthalb Jahre arbeitet man in Gelsenkirchen schon mit Schnellverfahren; die werden genutzt, wenn beispielsweise Ladendiebe auf frischer Tat ertappt werden und keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Nur einen Tag später landen sie vor dem Richter.

Schnellverfahren schrecken Kleinkriminelle in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ab

Schnellverfahren für Kleinkriminelle zeigen in unseren drei Städten offenbar Wirkung. Am Amtsgericht Gelsenkirchen gab es in den ersten sechs Monaten des Jahres fast 40 sogenannte beschleunigte Verfahren. Im Vorjahreszeitraum waren es noch über 10 mehr. Seit rund anderthalb Jahren gibt es in Gelsenkirchen schon die Schnellverfahren, beispielsweise wenn Ladendiebe auf frischer Tat ertappt werden und keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Nur einen Tag später landen sie vor dem Richter. Das Ganze habe für die Kleinkriminellen abschreckende Wirkung, schätzt das Gelsenkirchener Amtsgericht die Entwicklung ein. In Gladbeck und Bottrop gibt es die Schnellverfahren erst seit Anfang des Jahres. Die Gerichte zählten insgesamt rund 14 (8 BOT, 5-6 GLA) beschleunigte Verfahren. Auch hier gehen die Richter von einem erzieherischen Effekt für die Täter aus.

Doppelmord in Herne: Marcel H. wird bald der Prozess gemacht

Der Prozess um den mutmaßliche Doppelmörder Marcel H. aus Herne startet am 8. September. Das hat heute das Landgericht Bochum angekündigt. Laut Anklage soll der Herner vor rund vier Monaten heimtückisch und aus Mordlust einen neunjährigen Jungen und einen 22-jährigen Bekannten ermordet haben. In der Wohnung seines zweiten Opfers soll Marcel H. außerdem einen Brand gelegt haben, um Beweise zu vernichten. Das Landgericht hat erst einmal elf Prozesstage angesetzt. Das Urteil gegen den 19-Jährigen soll es Ende Oktober geben.

Bus- und Bahntickets in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen werden wieder teurer

Bus und Bahnfahren bei uns wird im kommenden Jahr wieder teurer. Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr hat heute eine Preiserhöhung um durchschnittlich 1,9 Prozent beschlossen. Zeitgleich werde der Geltungsbereich für Fahrten in der Preisstufe C vergrößert. Auszubildende bekommen - wie jetzt schon die Schüler - die Möglichkeit, mit einer Monatskarte im gesamten Netz zu fahren. Neu sei außerdem ein 48-Stunden-Ticket für Wochenendausflügler. Das Sozialticket beispielsweise für Hartz-IV-Bezieher wird wegen der hohen Nachfrage um über zwei Euro teurer. Die neuen Preise sollen ab Januar gelten.

Prozess gegen mutmaßlichen Doppelmörder könnte bald starten

Der Prozess um den mutmaßliche Doppelmörder Marcel H. könnte noch in diesem Sommer beginnen. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen den 19-Jährigen erhoben. Das hat uns eine Sprecherin des Landgerichts Bochum bestätigt. Die Anklage sei eingegangen und werde jetzt geprüft. Vor rund vier Monaten soll Marcel H. einen Jungen und einen 22-jährigen Mann getötet haben. Der Herner hatte sich tagelang in der Wohnung eines Opfers versteckt. Mit einem Großaufgebot hatte die Polizei nach ihm gesucht.

Doppelmord von Herne: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Marcel H.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmaßlichen Doppelmörder von Herne, Marcel H., erhoben. Das hat uns eine Sprecherin des Landgerichts Bochum bestätigt. Die Anklage sei eingegangen und werde jetzt geprüft. Wird sie zugelassen, könnte der Prozess noch in diesem Sommer starten. Vor rund vier Monaten soll Marcel H. einen Jungen und einen 22-Jährigen getötet haben. Der 19-jährige Herner hatte sich tagelang in der Wohnung eines Opfers versteckt. Mit einem Großaufgebot hatte die Polizei nach ihm gesucht.

Stadt Gelsenkirchen stellt Kontrolleure für Prostituierte ein

Die Stadt Gelsenkirchen braucht zwei neue Kontrolleure für die Prostituierten in der Stadt. Am Samstag ist das neue Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten - um dessen Einhaltung in Zukunft auch zu gewährleisten braucht die Stadt mehr Personal. Durch das neue Gesetz müssen die Prostituierten unter anderem beim Ordnungsamt gemeldet sein und dort auch eine Gesundheitsberatung machen. Ihren "Ausweis", der das nachweist, müssen sie bei sich haben. Allerdings dauert es noch, bis die ersten Ausweise ausgegeben werden können: Denn die sind noch nicht gedruckt worden. Der Kreis Recklinghausen mit Gladbeck wird auch zwei zusätzliche Kontrolleure einstellen. In Bottrop ist das neue Gesetz aktuell noch kein Thema - in der Stadt gebe es ohnehin kaum Prostituierte, sagte uns ein Stadtsprecher.

Gelsenkirchen: Mehr Personal zur Prostituierten-Kontrolle

Die Stadt Gelsenkirchen braucht zwei neue Kontrolleure für die hier arbeitenden Prostituierten. Am 1. Juli ist das neue Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten - um dessen Einhaltung in Zukunft auch zu gewährleisten braucht die Stadt mehr Personal. Michael Rose mit den Details: Wie viele Prostituierte es in Gelsenkirchen gibt, kann die Stadt nicht sagen; einige arbeiten von ihren privaten Wohnungen aus. Durch das neue Gesetz müssen die Prostituierten unter anderem beim Ordnungsamt gemeldet sein und dort auch eine Gesundheitsberatung mitmachen. Ihren "Ausweis", der das nachweist, müssen sie bei sich haben. Allerdings dauert es noch, bis die ersten Ausweise ausgegeben werden können: Denn die sind noch nicht gedruckt worden. Der Kreis Recklinghausen mit Gladbeck wird auch zwei zusätzliche Kontrolleure bekommen. In Bottrop ist das neue Gesetz aktuell noch kein Thema - in der Stadt gebe es ohnehin kaum Prostituierte. Michael Rose für Radio Emscher Lippe.

Handwerkskammer: Immer mehr Azubis pendlen - Bottrop zieht am meisten

Immer mehr Auszubildende bei uns pendeln für ihre Stelle in eine andere Stadt. Im gesamten Bereich der Handwerkskammer Münster sind es 45 Prozent. Die meisten Azubis zieht dabei Bottrop an: Jeder zweite Lehrling pendelt hierher, ähnlich sieht es im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck aus. Gelsenkirchen hat unter den kreisfreien Städten mit 37% die wenigsten Pendler zu Ausbildungsbetrieben. Die Handwerkskammer fordert, dass die Azubis durch spezielle Tickets und einen besseren Nahverkehr unterstützt werden. Ihre Bereitschaft für die Ausbildung und zur Berufsschule zu pendeln, müsse laut Kammer belohnt werden.

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