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Aktuelles Gladbeck

Titel
Jugendrat engagiert sich für den Klimaschutz
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Einleitung
Nicht zuletzt die Fridays for future-Bewegungen zeigen, dass Kinder- und Jugendliche den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen für ihre persönliche Zukunft schon längst als wichtiges Themenfeld identifiziert und den akuten Handlungsbedarf entdeckt haben.
Haupttext

„Der Jugendrat der Stadt Gladbeck beteiligt sich deshalb bereits seit Jahren an der Klimadiskussion, setzt sich aktiv mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinander“, erklärt Sarah Kimmeskamp, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt. Den Jugendlichen sei klar, dass mit Blick auf die Weltpolitik dringender Handlungsbedarf bestehe und dass gleichzeitig jeder Einzelne gefordert sei, seinen Teil zum Klimaschutz beizutragen. Dies unterstützt die Stadt Gladbeck mit ihren Angeboten für Kinder- und Jugendliche natürlich gerne. Sie führt hierzu einige ausgewählte Beispiel aus der jüngeren Arbeit des Jugendrates an: Im Rahmen des Workshops „#selfmadefuture“ 2016 setzten sich die Jugendratsmitglieder u.a. auch mit der Fragestellung auseinander „Was tust Du, um die Welt besser zu machen?“ und reflektierten dabei ihr eigenes Umwelt- und Klimaverhalten. 2017 besichtigte der Jugendrat u.a. das Kraftwerk Scholven und die Solaranlagen der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, um sich über das Thema Energiegewinnung zu informieren. 2018 folgten weitere Aktionen: Neben einer nachhaltigen Möbelbauaktion für das Jugendcafé „3Eck“, die auch mit dem Gladbecker Umweltpreis belohnt wurde, wurde das Klimahaus in Bremerhaven, eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt zu den Themen Klima, Klimawandel und Wetter, besucht.

Dass die junge Generation in Gladbeck kritisch und reflektiert mit dem Thema umgeht, zeigen nicht nur diese Beispiele. „Klimaschutz ist deswegen wichtig, weil die Zukunft der Erde und der Existenz unserer Nachfahren auf dem Spiel steht“, erklärt der 11-jährige Silvio Plenker. „Wir müssen dafür sorgen, weniger CO2 auszustoßen und versuchen, Plastik in Europa auszulöschen oder zu verbieten.“ Wie das funktionieren könne? „Wir müssen versuchen, Müll soweit es geht zu vermeiden oder richtig zu Trennen. Häufiger mit dem Fahrrad fahren, anstatt Bus, Bahn oder Auto zu nutzen“, rät der 11-Jährige. Dabei nehmen die Jugendratsmitglieder nicht nur die eigene Verpflichtung wahr, sondern appellieren an die Verantwortung der Erwachsenen für diese und weitere Generationen, das Leben auf der Erde zu sichern und sich für den Erhalt des Weltklimas einzusetzen. Deshalb ist eines sicher: Der Gladbecker Jugendrat wird dieses Ziel weiterhin mit verfolgen, Aufklärung leisten und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen. „Weil wir die Zukunft sind und mit entscheiden“, bekräftigt die 18-jährige Julia Bieniasch.

Beginndatum
06.06.2019


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