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Aktuelles Gladbeck

Titel
35 Jahre Internationales Mädchenzentrum
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Einleitung
Das 100-jährige Stadtjubiläum ist auch für das Internationale Mädchenzentrum (IMZ) ein ganz besonderes Jahr: Denn auch das IMZ feiert sein 35-jähriges Bestehen.
Haupttext

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, luden der Bürgermeister Ulrich Roland und Esther Montzka, Leiterin des Mädchenzentrums, deshalb zum Festvortrag in den Ratssaal. 90 geladene Gäste kamen zum Fachvortrag von Dr.in Ines Pohlkamp vom Gender Institut Bremen zum Thema „Mädchen*arbeit im Zeitalter der Migration und Globalisierung - Geschlechterpolitische Perspektiven“.

Im Rahmen der Feierlichkeiten blickten ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen des Mädchenzentrums aber auch zurück auf eine bewegte Geschichte: Eine aufregende Zeit, die hinter den engagierten Frauen des Mädchenzentrums liegt. Das Internationale Mädchenzentrum besteht seit 1984 als Interkulturelle Freizeit- und Bildungseinrichtung in Gladbeck-Brauck. Der Startschuss für das Mädchenzentrum in Gladbeck erfolgte unter anderem auf Initiative von Marita Ingenfeld-Hanster, erste Mitarbeiterin des IMZ im Jahr 1984. Seit dem steht die geschlechterhomogene pädagogische Arbeit im Vordergrund. Wichtige Ziele der Mitarbeiterinnen bis heute sind die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung der Mädchen und Frauen. Die vielfältigen Angebote richten sich an Mädchen ab dem Grundschulalter sowie an Frauen. Träger des Internationalen Mädchenzentrums ist seit 2017 der Verein "Internationales Mädchenzentrum Gladbeck e.V." Das Mädchenzentrum es ein gut besuchter Treffpunkt für Mädchen von 10 bis 28 Jahren und zugleich ein Kompetenzzentrum für Beratung und Genderarbeit. Die Kommunikationswissenschaftlerin Esther Montzka, leitet das Mädchenzentrum und bildet mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen Ganimet Karapinar und Lina Matzoll das hauptamtliche Team der interkulturellen Kultur- und Freizeiteinrichtung. Ein internationales Team von neun Honorarkräften betreut das vielfältige Programm.

Zurzeit sind 25 Nationen unter den teilnehmenden Mädchen und Frauen vertreten.  Die Arbeit im Zentrum lebt von dem Engagement und dem Interesse der Besucherinnen an der Gestaltung der Einrichtung. Kunst- und Sportangebote, Hausaufgabenhilfe, Sprache und Naturwissenschaften gehören zum regelmäßigen Angebot.

Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde das Spektrum der Angebote immer weiter ausgebaut. Gruppenangebote für Frauen und Mütter hatten zum Ziel, Frauen mit Zuwanderungsgeschichte die Teilhabe an der Gesellschaft zu erleichtern. Seit 2015 ist das Mädchenzentrum auch Anlaufstelle für geflüchteten Menschen. Hier können diese erste Kontakte knüpfen, sich mit der deutschen Sprache vertraut machen und sich über öffentliche Einrichtungen und deren Angebote informiert.

Beginndatum
11.03.2019


Veranstaltungskalender

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