Solarmetropole Ruhr

Um den Klimaschutz weiter zu stärken, beteiligt sich die Stadt Gladbeck seit gut drei Jahren als Pilotkommune an der Ausbau-Initiative 'Solarmetropole Ruhr' des Regionalverbandes Ruhr (RVR). 

Der RVR hat zusammen mit dem Handwerk Region Ruhr die Ausbau-Initiative 'Solarmetropole Ruhr' ins Leben gerufen, um in 15 Pilot-Kommunen mit der Erschließung des großen Solarpotentials der Region zu beginnen. In der Metropole Ruhr sind von den knapp 2,5 Millionen Gebäudedächern gut 1 Million gemäß der Sonneneinstrahlung für eine solare Nutzung geeignet - bisher gibt es in der Region allerdings erst ca. 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen.


Neue Förderung von Stecker-Solaranlagen für Mieter*Innen

Die Stadt Gladbeck fördert gemeinsam mit dem RVR 10 Stecker-Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet. Gladbecker Mieter*Innen können hierfür nun einen 100 Euro Zuschuss bei der Umweltabteilung beantragen.

Eine solches Stecker-Solargerät besteht aus bis zu zwei Standard-Solarmodulen und kostet etwa 350 bis 500 €. Es ist also deutlich günstiger als eine klassische Photovoltaikanlage. Der mit dem Stecker-Gerät erzeugte Strom kann von verschiedenen Haushaltgeräten wie zum Beispiel Fernseher, Kühlschrank und Waschmaschine genutzt werden. Dadurch dreht sich der Stromzähler langsamer und die Stromrechnung vom Energieversorger fällt niedriger aus. Sie tun jedoch nicht nur für Ihr Portemonnaie etwas Gutes, sondern auch für die Umwelt: durch die Nutzung der Sonnenenergie können Sie nachhaltig Ihren CO2-Ausstoß senken.

Wichtig ist eine verschattungsfreie und sichere Aufstellung bzw. Anbringung des Stecker-Solargeräts auf dem Balkon oder der Terrasse. Und das Schöne ist: die Solarmodule funktionieren in der Regel störungsfrei mindestens über einen Zeitraum von 20 Jahren und können bei einem Umzug mitgenommen und woanders montiert werden.

Auch wenn sich Stecker-Solargeräte langfristig selbst finanzieren können, möchten die Stadt Gladbeck und der RVR mit dem Zuschuss einen Anreiz dazu bieten, jetzt zu handeln.

Eine Checkliste „Schritt für Schritt zum Stecker-Solargerät“ und viele weitere Informationen bietet die Internetseite der Verbraucherzentrale NRW: www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715. Zudem wird am 2. Februar 2021 von 18-20 Uhr eine Online-Veranstaltung des RVR zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt. Der Photovoltaik-Experte Thomas Seltmann erläutert dabei alles Wissenswerte rund um die Stecker-Solargeräte und beantwortet Ihre Fragen. Ab sofort können Sie sich hier anmelden: www.edudip.com/de/webinar/steck-die-sonne-ein/784660

Den 100 € Zuschuss wird es ab dem 2. Februar 2021 auch in Gladbeck geben. Die Unterlagen zur Sonderaktion „Förderung von Stecker-Solargeräten bzw. Balkon-Solarmodulen“ können Sie folgend herunterladen. Für weitere Informationen stehen Sophia Sprang und Jörg Piontek-Möller aus der Umweltabteilung der Stadt Gladbeck bereit.


Neue Förderung von Photovoltaik-Anlagen für Unternehmen

Um die Installation von neuen Anlagen im Rahmen einer Sonderaktion der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr noch weiter zu steigern, hat der RVR zuletzt bereits Fördermittel für private Gebäudeeigentümer*Innen zur Verfügung gestellt. Nun soll es auch für Unternehmen einen Fördertopf geben.

Die Stadt Gladbeck beteiligt sich an dieser Aktion. Die ersten drei Photovoltaik-Anlagen, die fristgerecht durch Unternehmen beantragt und installiert werden, erhalten einen Zuschuss von 500 €.

Der erste Schritt, um den Zuschuss zu erhalten, ist der Blick in das regionale Solardachkataster: dort können Sie mit wenigen Klicks überprüfen, ob Ihr Dach genug Sonneneinstrahlung erhält, damit sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet. Das Kataster und viele weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Ausbau-Initiative https://solar.metropole.ruhr. Darüber hinaus können interessierte Unternehmen im Rahmen der Ausbau-Initiative eine Erstberatung der Energie Agentur NRW in Anspruch nehmen.

Die Unterlagen zur Sonderaktion 'Förderung von Photovoltaik-Anlagen für Unternehmen' können Sie folgend herunterladen. Für weitere Informationen stehen Sophia Sprang und Jörg Piontek-Möller aus der Umweltabteilung der Stadt Gladbeck bereit.

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