Solarmetropole Ruhr

Um den Klimaschutz weiter zu stärken, beteiligt sich die Stadt Gladbeck an der Ausbau-Initiative 'Solarmetropole Ruhr' des Regionalverbandes Ruhr (RVR).Die Ausbau-Initiative wurde zusammen mit dem Handwerk Region Ruhr ins Leben gerufen, um in 15 Pilot-Kommunen mit der Erschließung des großen Solarpotentials der Region zu beginnen. Drei erfolgreiche Projektjahre später wird das Projekt nun um ein großes Themenfeld erweitert, der energetischen Gebäudesanierung.


Keine Energie verlieren – jetzt sanieren! Start der Online-Vortragsreihe ‚Sanierung‘

In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW startet am Dienstag, den 25. Januar 2022 die erste regionale Online-Themenreihe ‚Sanierung‘, in der über verschiedene Sanierungsmöglichkeiten informiert wird. Schon einfache Einzelmaßnahmen an Ihrem Gebäude können den Energiebedarf teilweise deutlich reduzieren. Und das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel - vor allem, weil es für viele Sanierungsmaßnahmen hohe Förderungen von Bund, Ländern und Kommunen gibt.

Die Vorträge richten sich besonders an Wohnungs- und Gebäudeeigentümer:innen, bei denen umfassende oder einzelne Sanierungsmaßnahmen bevorstehen. Aber auch Mieter:innen werden durch den Vortrag ‚Energiesparen zu Hause‘ einbezogen, denn auch ohne Sanierungsmaßnahmen können bedeutende Energiemengen im Haushalt eingespart werden.

Hier sind alle Online-Vorträge im Überblick:

  • 25.01.2022: Was kommt nach der Ölheizung?
  • 08.02.2022: Modernisierung oder verkaufen – ein Blick in die Zukunft
  • 22.02.2022: Wie dämme ich mein Haus umweltfreundlich?
  • 08.03.2022: Moderne Fenster und Türen
  • 22.03.2022: Energiesparen zu Hause
  • 05.04.2022: Fördermittdschungel 

Weitere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Online-Vorträge sind weiter unten auf dieser Website zu finden. Sie sind für alle Teilnehmer:innen kostenlos und finden über die Videokonferenz-Plattform ‚Zoom‘ statt. Es wird lediglich ein Endgerät wie PC, Laptop oder Tablet sowie ein Internetzugang benötigt. Start der Veranstaltungen ist immer dienstags um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung je nach Fragen und Teilnehmerzahl gegen 20 Uhr. Eine vorherige Online-Anmeldung auf der Website https://solar.metropole.ruhr/veranstaltungen/ ist erforderlich um die Zugangsdaten zu erhalten.

  • 25.01.2022: Was kommt nach der Ölheizung?

Die Zeiten für fossile Brennstoffe in Privathaushalten sind angezählt. Ältere Ölheizungen müssen per Gesetz ausgetauscht werden. Und mit dem neuen Jahr ist der Preis für Öl und Gas um rund zehn Prozent gestiegen. Grund ist die CO2-Bepreisung, mit der die Nutzung von Öl und Gas unattraktiver gemacht und klimafreundliche Alternativen gefördert werden sollen.

Warum jetzt ein guter Zeitpunkt zum handeln ist und wie Verbraucher:innen die günstigen Fördermöglichkeiten nutzen können, erklärt Energieberater Jens Blome in dem ersten Online-Vortrag der Themenreihe Sanierung „Was kommt nach der Ölheizung?“

Die Teilnehmer:innen erhalten Informationen zu modernen Heiztechnologien wie Wärmepumpe, Brennstoffzellen- oder Pelletheizung. Aber auch ein Überblick zu alternativen Heizmethoden, finanziellen Förderungen und der Planung einer neuen Heizanlage dürfen nicht fehlen.

  • 08.02.2022: Modernisierung oder verkaufen – ein Blick in die Zukunft

Sind mein Haus und mein Garten auch im Alter komfortabel, bequem und sicher nutzbar? Lässt sich mein Haus energetisch optimieren? Lohnt sich ein Umbau insgesamt finanziell oder ist ein Verkauf die richtige Option für mich? Und welche (Wohn-) Möglichkeiten gibt es sonst?

Immer mehr Hausbesitzer:innen überlegen, welche Investitionen im eigenen Haus sinnvoll sind und möchten mit langfristiger Perspektive sanieren. Die Herangehensweisen, um das eigene Zuhause den zukünftigen Bedingungen anzupassen, sind dabei sehr unterschiedlich. In seinem Seminar nimmt der Experte die Beurteilung vorhandener Schwachstellen, die Erneuerung unterschiedlicher Bauteile und auch das Thema Fördermittel in den Blick.

In diesem kostenlosen Online-Vortrag „Modernisieren oder verkaufen - ein Blick in die Zukunft“ informiert Dipl. Ing. Hermann-Josef Schäfer am 08. Februar über Fragen zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden und nimmt die Beurteilung vorhandener Schwachstellen, die Erneuerung unterschiedlicher Bauteile und auch das Thema Fördermittel in den Blick.


  • 22.02.2022: Wie dämme ich mein Haus umweltfreundlich?

Wie dämme ich mein Haus umweltfreundlich, um langfristig Heizkosten einzusparen und meinen Wohnkomfort zu steigern? Lohnt sich eine Dämmmaßnahme finanziell für mein Gebäude? Eine allgemein gültige Antwort auf diese Fragen gibt leider nicht, denn es gibt eine große Auswahl an Dämmstoffen mit noch mehr Vor- und Nachteilen.

Am 22. Februar unterstützt Sie Stephanie Kallendrusch, kommunale Energieberaterin der Beratungsstelle Gelsenkirchen, in all diesen Fragen. Die Expertin nimmt dabei sowohl die Wirkung als auch die ökologischen Aspekte und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Materialien in den Blick: von der Keller- und Geschossdecke, über das Dach und die Außenfassade sowie die Innendämmung. Auch das Thema Fördermittel kommt zur Sprache.

  • 08.03.2022: Moderne Fenster und Türen

Fenster erfüllen verschiedene Funktionen: Lichtdurchlässigkeit, Wärmeschutz, Schallschutz und Einbruchschutz. Doch wie erkenne ich, dass ein Fenster getauscht werden muss und wann macht es Sinn? Wo sind die typischen Schwachstellen alter Fenster?

Am 8. März informiert Energieberater Jens Blome im Online-Vortrag „Moderne Fenster und Türen“ darüber, wie sie die Qualität ihrer Fenster beurteilen können und worauf sie bei einer Fenstersanierung achten sollten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Beitrag von Fenstern zum Wärmeschutz und den energetischen Einflussfaktoren: Was ist der U-Wert und was sagt er aus? Was erreiche ich mit energetisch verbesserten Fenstern? Wie gelingt die Fenstersanierung? Neben den Wünschen der Bewohner:innen ist auch die Abstimmung der Fenster auf den Rest des Hauses ausschlaggebend. Auch zu Kosten und Förderungen informiert der Experte.


  • 22.03.2022: Energiesparen zu Hause

Im kostenlosen Online-Vortrag am 22. März, erläutert Energieberater Dipl.-Ing. Hermann-Josef Schäfer, welche Maßnahmen Verbraucher:innen ergreifen können, um ihre Energiekosten ohne großen Aufwand senken zu können. Dabei sind große Elektrogeräte nicht immer die größten Stellschrauben, denn die Suche nach einem einzigen Verursacher für den hohen Stromverbrauch ist selten von Erfolg gekrönt. Die erfolgreichste Strategie für klima- und kontofreundliche Energieeinsparungen ist die Betrachtung des gesamten Haushalts.

Dass das nicht gleichbedeutend mit viel Aufwand ist, zeigt Energieberater Schäfer mit zahlreichen leicht umzusetzenden Tipps. Zuhörer:innen lernen außerdem ihren eigenen Verbrauch einzuschätzen und die energiebezogenen Angaben auf neuen Produkten richtig zu deuten. Das spart schon beim Kauf neuer Elektrogeräte richtig Geld. Die Veranstaltung eignet sich sowohl für Mieter:innen als auch für Eigentümer:innen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig.


  • 05.04.2022: Fördermittdschungel 
Im Gebäudebestand wird ein erheblicher Teil fossiler Energien für die Wärme- und Warmwassererzeugung verbraucht und entsprechend viel klimaschädliches CO2 erzeugt. Für die Eigenheimbesitzer bedeutet das vor allem ein großer Kostenaufwand, der jeden Monat durch die Energiekosten entsteht. Auf lange Sicht können Sie Ihre Kosten durch Sanierungsmaßnahmen deutlich reduzieren. Doch die Anfangsinvestitionen können sehr hoch sein und schrecken viele Bürger:innen ab. Dabei waren die Fördermittel noch nie so hoch wie jetzt.

Am 5. April führen Dipl.-Ing. Architektin Sabine Breil und Dipl.-Ing. Volker Butzbach, Referent:in und Energieberater:in für die Verbraucherzentrale NRW, die Zuhörer:innen in einem Online-Vortrag durch den Fördermittel-Dschungel. Denn Bund, Länder und Gemeinden unterstützen die Gebäudeeigentümer:innen finanziell bei den dringend notwendigen Maßnahmen zur Energieeinsparung und das mit teilweise sehr großen Zuschüssen. Besonders die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude kann Maßnahmen mit bis zu 55 % fördern.


Ihr Ansprechpartner
Unabhängig von der Veranstaltungsreihe können Sie bei Fragen zu Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten auch eine Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen (www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung bzw. 0211 - 33 996 555) oder sich bei Herr Marian Osterhoff der Umweltabteilung der Stadt Gladbeck melden.
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