Klimaanalyse

Der Regionalverband Ruhr hat im Auftrag der Stadt Gladbeck im Jahr 2017 eine Klimaanalyse erarbeitet. Es handelt sich um die Aktualisierung und Fortschreibung der Klimaanalyse aus dem Jahr 1992. Ziel der Untersuchung war die Analyse und Bewertung der klimatischen Situation innerhalb des Stadtgebietes sowie die Aufstellung von Planungshinweisen, die vor dem Hintergrund der prognostizierten klimatischen Veränderngen im Laufe des 21. Jahrhunderts eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung gewährleisten soll.


Bei sommerlicher autochthoner Strahlungswetterlage ergibt sich bei den Berechnungen für Gladbeck eine Stadt-Umland-Differenz von 7,1 Kelvin (Wärmeinseleffekt), der vor allem durch die unterschiedlichen Flächennutzungsarten und Verdichtungen bestimmt ist, da es im Stadtgebiet keine starken Reliefunterschiede gibt. Die höchsten Temperaturen treten im Stadtzentrum sowie in größeren Gewerbe- bzw. Industriegebieten auf – die niedrigsten Temperaturen stellen die ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen im westlichen und nördlichen Stadtgebiet dar.


Sommertage, heiße Tage und Tropennächte treten rechnerisch in Zukunft häufiger und zwischen den einzelnen Klimatopen größere Unterschiede auf. In den bereits heute höher belasteten städtischen Räumen wird sich die Belastungssituation zukünftig vermutlich deutlich verschärfen.


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