Spiel- und Nachbarschaftsstraßen

Autos sind in bestimmten Situationen praktisch, nehmen aber viel Platz ein und stehen im Durchschnitt fast 23 Stunden pro Tag auf Parkplätzen oder am Straßenrand. Hier stellen sie echte Barrieren dar und sind insbesondere für Kinder problematisch. Sie können bei Straßenquerungen nicht über die Autos hinwegsehen und der Spielraum wird eingeschränkt. Generell ist die Straße als Aufenthaltsraum, in dem auch ein Austausch mit Nachbar:innen stattfinden kann, nicht mehr einladend.

Hier ist die Einrichtung einer temporären Spielstraße eine Maßnahme, die nun im Rahmen von GlaMobi in Gladbeck angeboten werden soll. Für einen festgelegten Zeitraum wird eine Straße für den PKW-Verkehr gesperrt. Stattdessen können Sitzmöglichkeiten aufgestellt und Aktivitäten auf der Straße angeboten werden, wie z.B. ein Fahrradparcours, Bastelaktionen etc. Die Straße soll so als Aufenthaltsort wieder Bedeutung bekommen und Nachbarschaften sollen somit gestärkt werden.

Welche Anforderungen stellt die Einrichtung einer temporären Spielstraße an die Verwaltung? Welche Auflagen gilt es zu beachten und wie sieht eine erfolgreiche Durchführung aus? Diesen Fragen wird in GlaMobi nachgegangen.

Die Stadt Gladbeck spricht hierfür nach vorheriger Analyse durch die Universität Duisburg-Essen Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder Vereine gezielt an. Gerne können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aber auch direkt bei der Projektkoordinatorin Cornelia Mealing melden, wenn Sie für Ihre Nachbarschaft eine temporäre Spielstraße planen möchten.

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