Radfahrkurse für Migrantinnen

Die Vorbereitungen für das Forschungsprojekt GlaMobi hatten ergeben, dass Menschen mit Fluchthintergrund weniger mobil sind und insbesondere Frauen oft keinen Zugang zum Radverkehr haben. Einerseits haben sie Fahrradfahren nicht gelernt, andererseits haben sie für den Kauf eines Fahrrads oft keine finanziellen Mittel. Gesellschaftliche Teilhabe setzt jedoch Mobilität voraus und somit sind diese Frauen benachteiligt. Daher entstand im Rahmen von GlaMobi die Idee, Migrantinnen Radfahrkurse anzubieten und so für mehr Mobilitätsgerechtikeit zu sorgen - wissenschaftlich begleitet durch die Universität Duisburg-Essen, um den Effekt der Radfahrkurse zu evaluieren.

Das Internationale Mädchenzentrum Gladbeck hat für die Radfahrkurse  geworben und ist auf reges Interesse gestoßen. So haben sich Frauen aller Altersklassen gemeldet und es konnten im Rahmen von GlaMobi bereits 3 Kurse für jeweils 9 Frauen angeboten und durchgeführt werden. Welchen Effekt haben diese Kurse? Haben sie das Mobilitätsverhalten der Teilnehmerinnen nachhaltig verändert? Die Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich mit diesen Fragen und evaluiert die Kurse mittels Fragebögen und Interviews.

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