Beteiligung

Derzeit laufen die folgenden Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit i.S.d. § 3 Abs. 2 BauGB:

Im Verlauf eines Bauleitplanverfahrens sind alle Belange, die durch die Planung betroffen sind, zu erfassen und durch den Rat der Stadt Gladbeck in einem abschließenden Beschluss gegeneinander abzuwägen. Zur Erfassung der berührten Belange werden die Öffentlichkeit und die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beteiligt. Das Baugesetzbuch sieht im Regelfall eine zweistufige Beteiligung vor.

Erste Stufe (Frühzeitige Beteiligung)

Die Öffentlichkeit sowie die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sind nach § 3 Abs. 1 BauGB bzw. nach § 4 Abs. 1 BauGB möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, über sich wesentlich unterscheidende mögliche Alternativlösungen und über die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung zu informieren. Es wird die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Die Bekanntmachung hierzu erfolgt im Amtsblatt der Stadt Gladbeck. Während der Auslegungsfrist können Anregungen zur Planung vorgebracht werden. Alle fristgerecht eingegangenen Stellungnahmen werden im Rahmen des Planverfahrens behandelt und ggf. berücksichtigt.

Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden zur frühzeitigen Beteiligung von der Stadt Gladbeck angeschrieben und um die Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme gebeten, sollten Belange berührt sein, die von ihnen vertreten werden.

Zweite Stufe (Offenlage)

Nach Auswertung und Berücksichtigung der frühzeitigen Beteiligung und der Beteiligung der Behörden sowie Träger öffentlicher Belange wird der Bauleitplan mit Begründung und allen erforderlichen umweltbezogenen Informationen erneut für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.

Ort und Dauer der Offenlage werden mindestens eine Woche vor Beginn im Amtsblatt bekannt gemacht. Während der öffentlichen Auslegung kann jedermann eine schriftliche Stellungnahme mit Anregungen, Bedenken und Hinweisen abgeben. Nach Ablauf der Auslegungsfrist werden die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Ergeben sich durch Stellungnahmen wesentliche Änderungen oder Ergänzungen des Planentwurfs, so muss eine öffentliche Auslegung erneut erfolgen.

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