Stadtjubiläum: 100 Jahre Stadt Gladbeck


Das Bild zeigt das Gladbecker Rathaus

"Gladbeck wird 100 - Ein guter Grund zum Feiern, aber auch wichtiger Anlass um zurückzuschauen“, so Bürgermeister Ulrich Roland. Am 21. Juli 2019 ist es soweit, denn an diesem Tag vor dann 100 Jahren erhielt die Preußische Landgemeinde Gladbeck das Städterecht verliehen - ein guter Grund zum Feiern.

Dieses besondere Jahr soll natürlich ganz besonders gefeiert werden: Mit einem Jubiläumsprogramm vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Das Programm soll dabei auf drei Säulen stehen: Zum einen wird es neue Veranstaltungen geben, die die Stadtverwaltung plant und umsetzt. Zum anderen werden bestehende Termine wie das Appeltatenfest in das Jubiläumsjahr integriert und im Programm erweitert. Und natürlich werden auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen im Jubiläumsjahr wiederfinden. Dazu gab es bereits im vergangenen Sommer eine große Bürgerkonferenz in der Stadthalle, bei der viele Ideen gesammelt wurden. Auch danach kamen im Kulturamt der Stadt Gladbeck noch Vorschläge an. Vorgabe dabei: Die Bürgerprojekte sollen in Eigenregie umgesetzt werden, die Stadtverwaltung kann bei Bedarf organisatorisch und finanziell unterstützen.

Ein Gremium, bestehend aus Vertretern von Verwaltung, Jugendrat, WAZ und Vertretern von Vereinen und Verbänden, hat nun die rund 40 eingegangen Bürgerprojekte auf Durchführbarkeit bewertet. Dazu Gabi Stegemann, Leiterin des Kulturamtes: "Generell gilt: Wir haben tolle und auch spannende Ideen erhalten. Bei manchen allerdings ist die Realisierung schwieriger als bei anderen.“ Gesetzt sind Projekte wie das Schüler-Musical "Vom Dorf zur Stadt“, das Initiator Walter Hüßhoff in der Stadthalle plant. Auch die Meisterschaft im Deutschen Blitzschach wird Teil des Jubiläumsjahres sein, ebenso wie die Veranstaltung "Ein Tag wie vor 100 Jahren“, die der Seniorenbeirat organisiert. Bei anderen Ideen muss noch einmal nachgeplant werden. Dazu werden die Fachämter der Verwaltung jetzt Kontakt mit den Ideengebern aufnehmen. Andere Vorstellungen, wie bauliche Veränderungen, waren laut Jury nicht umsetzbar, zumal es sich nur um Vorschläge handelte. Gabi Stegemann: "Die Projekte in Eigeninitiative umsetzen war eines der wichtigsten Kriterien."

Natürlich nimmt die Verwaltung auch weiterhin Ideen entgegen. Allerdings geht es jetzt langsam in die heiße Phase der Planungen, viel Zeit bleibt nicht mehr. Gabi Stegemann: "2019 kommt schneller, als wir denken. Deshalb ist jetzt sozusagen der Zieleinlauf für die Grobplanungen.“ Wer noch gute Einfälle hat, kann sich im Kulturamt bei Karen Wesselborg unter Tel. 992395 oder unter karen.wesselborg@stadt-gladbeck.de melden.

"100 Jahre Stadt Gladbeck, das sind 100 Jahre einer wechselhaften Geschichte, angefangen beim aufstrebenden preußischen Bergbaudorf über die Katastrophe der Nazi-Diktatur, die Gladbeck in Schutt und Asche zurückließ, den Wiederaufbau bis hin zur Nachbergbau-Ära, die von einem permanenten Strukturwandel geprägt ist,“ fasst Bürgermeister Roland zusammen.

"Gladbeck ist heute eine bunte Stadt, geprägt von über 100 Jahren Bergbau, von über 100 Jahren Zuwanderung. All dies soll sich in den Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum widerspiegeln. Deshalb gehört“, so der Bürgermeister ausdrücklich, "natürlich eine umfassende Beteiligung der Bürgerschaft und der vielen Vereine, die unsere Stadt seit Jahrzehnten prägen, zum Stadtjubiläum.“

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