Stadtjubiläum: 100 Jahre Stadt Gladbeck


Das Bild zeigt das Gladbecker Rathaus

„Gladbeck wird 100 – Ein guter Grund zum Feiern, aber auch wichtiger Anlass um zurückzuschauen“, so Bürgermeister Ulrich Roland. Am 21. Juli 2019 ist es soweit, denn an diesem Tag vor dann 100 Jahren erhielt die Preußische Landgemeinde Gladbeck das Städterecht verliehen.

Zur Vorbereitung auf den Stadtgeburtstag hat der Bürgermeister eine zunächst verwaltungsinterne Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese soll das Jubiläum vorbereiten und natürlich auch Ideen und Vorschläge aus der Stadtgesellschaft sammeln und koordinieren.

100 Jahre – damit ist Gladbeck für eine Stadt noch sehr jung, kann tatsächlich jedoch auf eine viel längere Geschichte zurückblicken. Bereits vor rund 4000 Jahren lebten, so zeigen frühgeschichtliche Funde, auf dem heutigen Stadtgebiet Menschen. Um 900 wurde „Gladbeki“ in einem Güterverzeichnis des Klosters Werden erwähnt und die erste gesicherte urkundliche Erwähnung Gladbecks stammt aus dem Jahre 1161. Aber erst mit dem Einzug des Bergbaus – 1878 wurde die erste Gladbecker Kohle gefördert – entwickelte sich Gladbeck vom Dorf zur Stadt.

Das Jubiläumsjahr soll, so die ersten Überlegungen, mit Ausstellungen, Publikationen und verschiedenen Veranstaltungen gefeiert werden. Höhepunkt soll das Appeltatenfest als ältestes Gladbecker Stadtfest werden, das dann natürlich ganz im Zeichen des 100-jährigen Geburtstages stehen wird.

„100 Jahre Stadt Gladbeck, das sind 100 Jahre einer wechselhaften Geschichte, angefangen beim aufstrebenden preußischen Bergbaudorf über die Katastrophe der Nazi-Diktatur, die Gladbeck in Schutt und Asche zurückließ, den Wiederaufbau bis hin zur Nachbergbau-Ära, die von einem permanenten Strukturwandel geprägt ist,“ fasst Bürgermeister Roland zusammen.

„Gladbeck ist heute eine bunte Stadt, geprägt von über 100 Jahren Bergbau, von über 100 Jahren Zuwanderung. All dies soll sich in den Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum widerspiegeln. Deshalb gehört“, so der Bürgermeister ausdrücklich, „natürlich eine umfassende Beteiligung der Bürgerschaft und der vielen Vereine, die unsere Stadt seit Jahrzehnten prägen, zum Stadtjubiläum.“

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