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Titel
Coronakrise: St. Barbara-Hospital richtet Zelt zum Vortest ein
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Einleitung
Die Stadtverwaltung Gladbeck, das St. Barbara-Hospital und die Gladbecker Ärzteschaft arbeiten Hand in Hand in der Bekämpfung der Coronakrise.
Haupttext

Bei der heutigen Sitzung des Krisenstabs im Gladbecker Rathaus stellten Dr. Heinz-Dieter Oelmann, Ärztlicher Direktor des St. Barbara-Hospitals, und Chefarzt Dr. Auer, das Notfallkonzept des Krankenhauses vor.

Ab morgen wird auf dem Parkplatz am Hospital ein Zelt stehen, mit dem eine Art Vortestung der Patienten möglich ist. Dr. Heinz-Dieter Oelmann macht aber klar, dass es sich nicht um einen generellen Corona-Test handelt. „Wir kümmern uns dort um Menschen, die Symptome haben. Anhand dreier Kriterien und einem Fragebogen werden wir schauen, ob weitere Maßnahmen nötig sind.“ Dazu zählen Fieber, der Sauerstoff-Gehalt im Blut und die Höhe des Blutdrucks. Sollte ein Corona-Verdacht bestehen, nimmt das Krankenhaus die Patienten auf, überführt sie auf eine geschlossene Station auf und führt eine Testung durch. Nach ein bis zwei Tagen steht das Ergebnis fest. Ist es negativ, muss der Patient das Krankenhaus sofort verlassen, ist es positiv, wird der Patient auf der Isolierstation behandelt.

Bürgermeister Ulrich Roland begrüßt die wohnortnahe Lösung, die mit dem Zelt gefunden wurden, appelliert aber dringend, es nur bei absoluter Notwendigkeit zu nutzen. „Nur, wenn es wirkliche Symptome gibt, ist dies zulässig. Dazu zählen eben Fieber und trockener Reizhusten. Ich setze auf die Solidarität der Gladbeckerinnen und Gladbecker, das Klinikpersonal nicht unnötig zu belasten und nur zu kommen, wenn es nötig ist. Dort wird es keine Coronatests ohne Verdacht geben!“

Das Zelt zum Vortest ist ab Samstag, 21. März, von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Das DRK wird das Zelt aufbauen und die nötige Infrastruktur bereitstellen. Die Stadt Gladbeck stellt aus ihrem Material Absperrungen, um Vereinzelungsanlagen einzurichten, damit beim Warten und Betreten des Zeltes der notwendige Abstand eingehalten wird.

Auch Dr. Gregor Nagel, der Sprecher des Gladbecker Ärztenetzwerks, berichtete im Krisenstab von seinen Erfahrungen. „Derzeit ist es in den Praxen eher ruhig, viele Patienten bleiben richtigerweise zuhause.“ Auch Nagel weist dringend darauf hin, dass Tests nur bei einem begründeten Verdacht möglich sind. „Wir müssen jetzt alles daran setzen, Krankenhäuser und Labore nicht zu überfordern.“
Auch der DRK-Kreisverband hat sich heute mit der Stadtverwaltung über nötige Maßnahmen ausgetauscht. Beide Institutionen arbeiten seit Jahrzehnten vertrauensvoll miteinander und sind zuversichtlich, die aktuelle Krise gut bestehen zu können.

Beginndatum
20.03.2020


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