Gladbeck hat im Kulturhauptstadtjahr viel zu bieten
Erstaunlich, was eine doch relativ kleine Stadt wie Gladbeck für das Kulturhauptstadtjahr Ruhr2010 so alles auf die Beine stellt! Richtig deutlich wird das bei einem Klick auf die Seite www.kulturhauptstadt.gladbeck.de
Das Martin-Luther-Forum in der Markuskirche gehört zu den Leuchtturmprojekten in Gladbeck von überregionaler Ausstrahlung, das natürlich weit über das Kulturhauptstadtjahr hinaus wirkt. Unter dem Stichwort „Interkommunale Projekte“ ist es ebenso zu finden wie beispielsweise „Mehr Licht“ - eine Reihe hochkarätiger Literaturveranstaltungen des Literaturbüros Ruhr e.V., oder LichtRuhr, eine große Licht- und Lasershow vor dem Rathaus, wie es sie 2008 schon einmal gab.
Gladbeck beteiligt sich auch an der Aktion SchachtZeichen. An den Standorten der fünf ehemaligen Schachtanlagen werden riesige gelbe Fesselballons in 80 Metern Höhe über dem Boden schweben und dem Betrachter anzeigen, wo einst die Kumpel schufteten. Diese in 53 Städten geplante Gesamtinszenierung will die gemeinsame Industrie-Geschichte nachzeichnen und eine Vision der „Metropole Ruhr“ andeuten.
Zwölf Chöre und ein Zusammenschluss der katholischen Gladbecker Kirchenchöre mit insgesamt rd. 700 Aktiven werden am 5. Juni bei !SING CITY vor der St. Lamberti Kirche und vor dem Alten Rathaus singen, zur selben Zeit und dieselben Lieder wie Chöre in vielen anderen Ruhrgebietsstädten auch.
TWINS-Projekte - das sind gemeinsame Aktionen mit Partnerstädten, zum Beispiel ein Fotowettbewerb von Menschen aus Gladbeck, Schwechat und Alanya, der Auftritt von Studierenden der Musikhochschule Wien im Rahmen der Forumskonzerte oder Orgelkonzerttage mit Musikern aus den Partnerstädten in der Lambertikirche.
15 Stichwörter, darunter etliche Ideen von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Künstlern, finden sich unter der Rubrik „Lokale Projekte“, darunter die ausgefallene Idee der Künstlerin und Galeristin Karoline Dumpe. Sie hat alle Gladbeckerinnen und Gladbecker aufgerufen, einen überdimensionalen „2010.Füßler“ zu erstellen. An einen Eisenkorpus werden „Kunst-Füße“ aus ganz verschiedenen Materialien zu einem Tausendfüßler zusammengefügt und auf der Wiese vor der städtischen Galerie aufgestellt.
Vom 26. September bis zum 2. Oktober ist Gladbeck gewissermaßen der „Nabel der Kulturhauptstadt Ruhr“. Jede der beteiligten Städte darf eine Woche als „Local Heroes“ glänzen. Die spektakulärsten Aktionen haben Lothar Sikorski, der Kulturbeauftragte der Stadt, und sein Team natürlich für diese Woche eingeplant.
Die aktuellsten Informationen über alle kulturellen Veranstaltungen in Gladbeck finden Sie unter www.kulturhauptstadt.gladbeck.de
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